Der Pazifikstaat Tuvalu mit rund 11.000 Einwohnern droht unbewohnbar zu werden. Der Inselstaat liegt nur knapp über dem Meeresspiegel, und Klimaprognosen gehen davon aus, dass Tuvalu in wenigen Jahrzehnten vollständig überflutet sein könnte. Australien hat Tuvalus Bevölkerung ein sogenanntes Klimavisum zugesagt, das ihnen eine Zuflucht bieten soll. Dabei fällt die Diskussion um Tuvalus Zukunft in eine Woche intensiver Klimapolitik: mit dem Treffen der EU-Umweltminister, einem UN-Vorbereitungsgipfel und der anstehenden Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien. Wie die Einheimischen darauf reagieren, ordnet ZEIT-Reporterin Katharina Meyer zu Eppendorf ein.
In Rio de Janeiro haben rund 2.500 Einsatzkräfte mit Hubschraubern und gepanzerten Fahrzeugen zwei Favelas gestürmt. Ziel der Großrazzia war der mutmaßliche Drogenboss Edgar Alves de Andrade, Anführer des Verbrechersyndikats Comando Vermelho („Rotes Kommando“). Der Polizeieinsatz gilt als einer der blutigsten in Brasilien. Mindestens 121 Menschen wurden dabei getötet, darunter vier Polizisten. Das Kommando reagierte mit Gegenwehr, setzte Barrikaden und Autos in Brand und griff die Polizei mit Sprengsätzen und Schusswaffen an. Menschenrechtsorganisationen fordern nun eine unabhängige Untersuchung des Einsatzes. Edgar Alves de Andrade entkam den Sicherheitskräften. Anwohner protestieren gegen die übermäßige Polizeigewalt. ZEIT-Autor:in Azadê Peşmen ordnet ein, wie sich der Einsatz auf das Land auswirkt.
Und sonst so: Kuckucksuhr als Kulturerbe
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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