Die USA werden Donald Trump zufolge mit dem Iran zusammenarbeiten, um bei Angriffen verschüttetes Uran zu bergen. Außerdem droht der US-Präsident den Waffenlieferanten Teherans. Mehr im Liveticker.
Am 28. Februar begannen die USA und Israel, den Iran anzugreifen. Führungsfiguren des Regimes in Teheran wurden ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgte Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nahmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockierten weitgehend die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft. Nun einigten sich die USA und der Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe.
Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:
14:13 Uhr – Israel meldet größten Angriff auf Hisbollah-Ziele im Libanon
Israel hat nach eigenen Angaben seinen bislang größten Angriff seit Kriegsbeginn auf Einrichtungen der radikal-islamischen Hisbollah-Miliz im Libanon vollzogen. Dabei seien auch Kommandozentren der Miliz in der Hauptstadt Beirut getroffen worden, teilt das Militär mit. Die meisten Ziele hätten sich in zivilen Gebieten im ganzen Land befunden.
13:44 Uhr – Trump kündigt Strafzölle für Waffenlieferungen an den Iran an
Donald Trump kündigt zudem Strafzölle für Staaten an, die den Iran mit Waffen versorgen. Der Aufschlag gelte ab sofort und werde 50 Prozent für alle in die USA eingeführten Güter dieser Länder betragen, schreibt Trump auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social.
13:42 Uhr – USA werden verschüttetes Uran mit Teheran bergen, sagt Trump
Donald Trump kündigt auf seiner Plattform Truth Social eine Zusammenarbeit mit dem Iran bei der Bergung von bei Angriffen verschüttetem Uran an und schließt eine weitere Anreicherung von Uran in der Islamischen Republik aus. Eine Bestätigung aus Teheran für die gemeinsame Bergung von angereichertem Uran oder einen Verzicht auf Urananreicherung liegt bisher nicht vor.
„Die Vereinigten Staaten werden eng mit dem Iran zusammenarbeiten, von dem wir festgestellt haben, dass er einen sehr produktiven Regimewechsel durchlaufen hat“, schreibt Trump.
13:34 Uhr – Revolutionsgarden: Haben in der Nacht Ölanlagen angegriffen
Die iranischen Revolutionsgarden haben eigenen Angaben zufolge in der Nacht Energieanlagen und Ölpipelines angegriffen, die mit den USA und Israel in Verbindung stehen. Darunter seien auch Ölanlagen in der saudiarabischen Hafenstadt Janbu, wie staatliche Medien berichten. Der Finger sei am Abzug, erklären die Revolutionsgarden der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge. Auf jeden Angriff würden sie mit noch mehr Härte reagieren.
12:42 Uhr – Vance: Trump pocht auf rasche Fortschritte bei Friedensgesprächen
Donald Trump dringt nach Angaben des Vize-Präsidenten J.D. Vance auf rasche Fortschritte bei der Beendigung des Krieges mit dem Iran. Trump sei „ungeduldig“, sagt Vance in Budapest. Er habe sein Verhandlungsteam angewiesen, mit dem Iran in gutem Glauben zu sprechen. Zu der Delegation gehören neben Vance auch US-Außenminister Marco Rubio und der Sondergesandte Steve Witkoff. Ein Abkommen sei möglich, wenn der Iran aufrichtig verhandle, erklärt Vance. Die derzeitige Waffenruhe bezeichnet er als „erbrechlich“. Einige Vertreter des iranischen Systems gingen konstruktiv an die Gespräche, andere täten dies nicht. Letztlich liege es an den Iranern, die richtige Entscheidung zu treffen.
12:38 Uhr – Auch Bahrain meldet Angriffe
Auch Bahrain erklärt, am Morgen mit Raketen angegriffen worden zu sein. Eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP berichtete von Explosionen und Rauch über der Insel Sitra, auf der sich Ölförderanlagen befinden. Das bahrainische Innenministerium erklärte im Onlinedienst X, der Zivilschutz habe einen „durch die iranische Aggression“ verursachten Brand gelöscht. Bei den Angriffen auf Sitra seien zwei Menschen leicht verletzt und mehrere Häuser beschädigt worden.
12:02 Uhr – Wadephul mit Mahnung an israelischen Amtskollegen
Außenminister Johann Wadephul fordert seinen israelischen Kollegen Gideon Saar nach Angaben eines Sprechers dazu auf, „dass sich Israel auf die notwendige Selbstverteidigung gegen Hisbollah beschränkt und nicht darüber hinausgeht“. Ziel müsse es sein, in den nächsten Tagen ein dauerhaftes Ende des Krieges auszuhandeln.
12:00 Uhr – VAE und Kuwait melden Raketenbeschuss aus dem Iran
Trotz der Waffenruhe melden die Golfstaaten Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate Beschuss aus dem Iran. Man sei seit dem Morgen mit einer Welle iranischer Angriffe konfrontiert, teilte die kuwaitische Armee mit. Man habe 28 iranische Drohnen abgefangen. Einige der Drohnen hätten auf Ölanlagen und Kraftwerke im Süden des Landes gezielt und Sachschaden an der Infrastruktur und Entsalzungsanlagen verursacht.
Das Verteidigungsministerium der Emirate teilte auf X mit, die Luftverteidigung sei gegen Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran im Einsatz. Ballistische Raketen und Drohnen seien abgefangen worden.
11:58 Uhr – Auch Russland meldet sich zu Wort
Russland heißt die verkündete Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran willkommen. Die russische Regierung begrüße „die Entscheidung, nicht weiter den Weg der bewaffneten Auseinandersetzung zu beschreiten“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Besonders der Verzicht auf weitere Angriffe auf zivile Ziele sei aus Sicht Moskaus „sehr wichtig“.
11:34 Uhr – Union: Waffenruhe kein Grund für Kursänderung bei Entlastung
Die Union strebt trotz der Einigung auf eine Waffenruhe im Iran weiter eine Entlastung von Bürgern und Unternehmen wegen der hohen Energiepreise an. Die Lage sei komplex und volatil und gebe „keinen Grund für voreilige Kurskorrekturen“, sagte Unionsfraktionsvize Sepp Müller der Deutschen Presse-Agentur. „Unser erklärtes Ziel bleibt das nachhaltige Abfedern der Preisexplosion für diejenigen, die Hilfe benötigen.“
11:21 Uhr – Iran meldet Explosionen am Persischen Golf
Nach Beginn der Waffenruhe mit den USA und Israel meldet der Iran neue Explosionen am Persischen Golf. Sie ereigneten sich an einer Raffinerie auf der Insel Lawan, wie die Nachrichtenagentur Mehr berichtete.
Die Ölraffinerie auf Lawan sei Ziel eines „feindlichen, hinterhältigen Angriffs“ geworden, berichtete die Agentur unter Berufung auf die nationale Ölgesellschaft. Die Feuerwehr sei im Einsatz, die Brände unter Kontrolle zu bringen und die Anlagen zu sichern. Todesopfer gab es demnach nicht.
Auch auf der Insel Sirri kam es zu Explosionen, wie Mehr weiter berichtete. Auf jede Aggression werde der Iran mit einer „Reue bringenden Antwort“ reagieren, hieß es in dem Bericht.
10:24 Uhr – Reederverband: Waffenruhe ist wichtiges Signal für Seeleute
Der Verband Deutscher Reeder (VDR) bezeichnet die zweiwöchige Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA als wichtiges Signal für die im Golf festsitzenden Seeleute. Die Lage bleibe aber angespannt, solange Details nicht vorlägen und Sicherheit nicht gewährleistet sei, sagte der Sprecher des VDR aus Hamburg auf Anfrage.
10:12 Uhr – Rund 15 Länder wollen Passage durch Straße von Hormus erleichtern
Frankreich will mit rund 15 weiteren Staaten den Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Straße von Hormus wieder ermöglichen. Durch die Meerenge geht normalerweise ein Fünftel des weltweiten Öltransportes. Rund 15 Länder seien derzeit mobilisiert und beteiligten sich unter der Führung Frankreichs an der Planung, sagt Präsident Emmanuel Macron in Paris. Ziel sei die Umsetzung einer „rein defensiven Mission“ in Abstimmung mit dem Iran, um den Schiffsverkehr nach der vereinbarten Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran wieder aufzunehmen.
10:07 Uhr – Reaktionen aus Deutschland: Schwerdtner fordert Schließung von US-Basen
Der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner begrüßt die Einigung auf eine Waffenruhe im Iran-Krieg. „Natürlich muss jeder Mensch erleichtert sein, wenn es jetzt nicht zu dieser Eskalation kommt und vielleicht die Waffenruhe auch eine Chance bietet für Verhandlungen, die dann zu einer Friedenslösung führen“, sagte Stegner den Sendern RTL und ntv. Gleichzeitig kritisierte er die Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber dem Iran: Dieser habe die Welt „in Angst und Schrecken versetzt“.
Die Linke-Vorsitzende Ines Schwerdtner fordert als Konsequenz aus den Iran-Äußerungen von US-Präsident Donald Trump die „unverzügliche“ Schließung der US-Militärbasen in Deutschland und kritisiert Kanzler Friedrich Merz. „Der selbsternannte Außenkanzler Merz hat sich bislang vor allem durch politisches Duckmäusertum gegenüber Donald Trumps zerstörerischer Politik hervorgetan“, sagte Schwerdtner der Nachrichtenagentur Reuters.
10:02 Uhr – Irak öffnet Luftraum wieder für Flugverkehr
Nach der Verkündung einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran öffnet der Irak seinen Luftraum wieder. Die Lage habe sich stabilisiert und die Bedingungen seien wieder normal, teilte die irakische Zivilluftfahrtbehörde am Morgen mit. Mit sofortiger Wirkung dürften alle zivilen Flüge wieder aufgenommen werden, einschließlich Überflüge und Start- und Landungen auf irakischen Flughäfen.
09:57 Uhr – Zwei im Iran freigelassene Franzosen nach Frankreich zurückgekehrt
Ein jahrelang im Iran inhaftiertes Paar aus Frankreich ist wieder frei und am Morgen in die Heimat zurückgekehrt. Cécile Kohler und Jacques Paris wurden nach ihrer Ankunft am Morgen am Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle von Mitarbeitern des Krisenstabs des französischen Außenministeriums in Empfang genommen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus informierten Kreisen erfuhr. Sie sollten zunächst ihre Familien treffen, später wollte Präsident Emmanuel Macron sie im Elysée-Palast empfangen.
09:48 Uhr – Militär: Israel stellt Angriffe auf Iran ein
Das israelische Militär stellt nach eigenen Angaben seine Angriffe auf den Iran ein. Es folge damit der Anweisung der politischen Führung Israels nach der Vereinbarung einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran, teilt das Militär mit. Es sei weiterhin in höchster Alarmbereitschaft und bereit, auf jede Verletzung der Waffenruhe zu reagieren. Der Kampfeinsatz gegen die Hisbollah im Libanon werde hingegen fortgesetzt, teilt das israelische Militär mit.
09:42 Uhr – Spaniens Außenminister: „Gefährlich nahe“ an Katastrophe vorbeigeschrammt
Dem spanischen Außenminister Jose Manuel Albares zufolge ist die Welt nach dem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump an den Iran „gefährlich nahe“ an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Trumps Ultimatum sei „für die Menschheit absolut unannehmbar“ gewesen, sagt Albares dem Hörfunksender RNE nach der Ankündigung einer Waffenruhe. Es sei jedoch noch zu früh, um festzustellen, ob der Krieg endgültig beendet sei.
09:34 Uhr – Macron: Waffenruhe muss auch Libanon umfassen
Der französische Präsident Emmanuel Macron begrüßt die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran, fordert aber eine Ausweitung auf den Libanon. Die Verkündung der Waffenruhe sei „eine sehr gute Sache“, sagt Macron. Es sei auch gut, dass der Iran an der Öffnung der Straße von Hormus arbeite. Die Lage im Libanon bleibe aber kritisch. Der Libanon müsse in die Vereinbarung mit einbezogen werden.
09:23 Uhr – Ehemaliger israelischer Regierungschef kritisiert Netanjahu scharf
Nach der Einigung auf eine Waffenruhe im Iran-Krieg wirft der führende israelische Oppositionspolitiker Jair Lapid Regierungschef Benjamin Netanjahu politisches Versagen vor. Netanjahu habe „politisch versagt, strategisch versagt und nicht eines der Ziele erreicht, die er selbst gesetzt hatte“, schrieb Lapid im Onlinedienst X. „In unserer gesamten Geschichte hat es noch nie eine solche politische Katastrophe gegeben“, erklärte Lapid weiter.
Lapid, der vor Netanjahus erneuter Amtsübernahme im Dezember 2022 israelischer Regierungschef gewesen war, fügte an: „Israel war nicht einmal ansatzweise an den Verhandlungen beteiligt, als Entscheidungen getroffen wurden, die den Kern unserer nationalen Sicherheit betrafen.“ Die Armee lobte Lapid: Die Streitkräfte hätten „alles ausgeführt, was von ihnen verlangt wurde“.
09:08 Uhr – Dax startet mit kräftigem Plus
Der Dax steigt nach der angekündigten zweiwöchigen Feuerpause deutlich. Der deutsche Leitindex legte zum Handelsstart um 4,9 Prozent auf 24.033 Punkte zu.
08:45 Uhr – Militärexperte Masala: Kein vollumfänglicher Sieg der USA
Der Militärexperte Carlo Masala sieht nach der Einigung auf eine Waffenruhe keinen richtigen Sieg für die USA und Israel. „Das, was jetzt erreicht worden ist, sieht eher nach einer strategischen Niederlage der Vereinigten Staaten von Amerika aus“, sagte der Experte der Bundeswehr-Universität München im Deutschlandfunk. Der vom Iran vorgelegte Zehn-Punkte-Plan für eine Beendigung des Krieges, der laut Trump eine sehr gute Basis für Verhandlungen sei, „da ist ja wenig iranisches Entgegenkommen gegenüber den amerikanischen Forderungen von Beginn an drin“. Deswegen könnten die USA nicht von einem vollumfänglichen Sieg reden.
Masala verwies darauf, dass bisher nur die offizielle Verlautbarung der Iraner bekannt sei – das sei noch meilenweit von dem entfernt, was die USA wollten. „In dem 10-Punkte-Plan der Iraner ist weiterhin drin, dass zukünftig bei der Befahrung der Straße von Hormus Geld gezahlt werden muss, das zu gleichen Teilen an den Iran und an den Oman geht. Und es gibt wohl noch eine Version in Farsi, in der drin ist als Forderung, dass die Vereinigten Staaten den Iranern die Anreicherung von Uran erlauben.“ In der englischen Fassung tauche das aber nicht auf. „Also von daher stehen uns jetzt wirklich noch zwei Wochen harte Verhandlungen bevor. Aber das ist alles nicht ein vollumfänglicher Sieg der Vereinigten Staaten von Amerika“, sagte Masala.
08:26 Uhr – Ölpreis fällt wieder unter die 100-Dollar-Marke
Nach der Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine zweiwöchige Feuerpause im Iran-Krieg lässt der Ölpreis deutlich nach. Gegen 7.00 Uhr fiel der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent um 13,13 Prozent auf 94,92 Dollar (81,15 Euro). Der Preis für die US-Referenzsorte sank um 14,53 Prozent auf 96,54 Dollar. Die asiatischen Börsen schossen ins Plus.
Der Dax wird am Mittwoch der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Handel starten. Am Dienstag hatte der deutsche Leitindex gut ein Prozent tiefer bei 22.921,59 Punkten geschlossen.
07:51 Uhr – Merz will helfen, freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten
Bundeskanzler Merz begrüßt die Waffenruhe zwischen den USA und Iran. „Ziel muss nun sein, in den nächsten Tagen ein dauerhaftes Ende des Krieges auszuhandeln. Dies wird sich nur auf diplomatischem Weg erreichen lassen“, heißt es in einer Mitteilung. Die Bundesregierung unterstütze die diplomatischen Bemühungen. Dazu steht sie in engem Austausch mit den USA und anderen Partnern. „Deutschland wird in geeigneter Weise dazu beitragen, die freie Schifffahrt in der Hormus-Straße zu gewährleisten.“
07:41 Uhr – Wadephul: Waffenruhe erster Schritt für dauerhaften Frieden
„Endlich eine frohe Botschaft auch in der Politik“: Bundesaußenminister Wadephul begrüßt die vereinbarte Waffenruhe im Iran-Krieg. „Dies muss der entscheidende erste Schritt auf dem Weg hin zu einer dauerhaften Befriedung sein, denn die Folgen einer Fortsetzung des Krieges wären unübersehbar“, schreibt Wadephul auf X. Den Weg der Diplomatie werde Deutschland nach Kräften unterstützen. Der Außenminister dankte allen, die die Vereinbarung ermöglicht hätten – insbesondere Pakistan.
06:48 Uhr – Trump zur Iran-Einigung: Es wird viel Geld verdient werden
US-Präsident Trump rechnet nach der Einigung mit dem Iran auf eine Waffenruhe und der Öffnung der Straße von Hormus mit einem großen wirtschaftlichen Gewinn. „Es wird viel Geld verdient werden“, frohlockte der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. „Ein großer Tag für den Weltfrieden!“, schrieb er. „Der Iran will es, er hat genug! Und alle anderen auch!“ Die USA würden bei der Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus helfen. „Es wird viele positive Maßnahmen geben!“
Der Iran könne jetzt mit dem Wiederaufbauprozess beginnen, schrieb Trump. Die USA würden vor Ort bleiben, um sicherzustellen, „dass alles gut geht“. Er sei zuversichtlich. „Genau wie wir es in den USA erleben, könnte dies das Goldene Zeitalter des Nahen Ostens sein!!!“, schloss Trump seinen Jubel-Post.
06:15 Uhr – UN-Generalsekretär Guterres begrüßt Waffenruhe im Iran-Krieg
UN-Generalsekretär António Guterres begrüßt die zweiwöchige Waffenruhe im Iran-Krieg. Sein Sprecher Stephane Dujarric sagte, Guterres rufe alle Parteien auf, sich an die Bedingungen der Waffenruhe zu halten, „um den Weg zu einem dauerhaften und umfassenden Frieden in der Region zu ebnen“. Der UN-Generalsekretär fordere die Konfliktparteien zudem auf, ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen. Dazu gehören der Schutz von Zivilisten und ziviler Infrastruktur. „Der Generalsekretär betont, dass ein Ende der Kampfhandlungen dringend notwendig ist, um Leben von Zivilisten zu schützen und menschliches Leid zu lindern“, sagte Dujarric. Guterres‘ Sondergesandter für den Konflikt, Jean Arnault, sei in der Region, um die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden zu unterstützen.
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Source: welt.de