Trump droht Journalisten mit Haft wegen Infos zur Rettungsmission

An der Rettung des Waffenoffiziers des abgeschossenen US-Kampfjets im Iran waren nach Angaben von Präsident Donald Trump über 150 Flugzeuge beteiligt. Ein großer Teil davon sei für ein Täuschungsmanöver an verschiedenen Orten im Einsatz gewesen, sagte der Republikaner im Weißen Haus.

Der verletzte Offizier selbst sei unterdessen stark blutend steile Felswände hinaufgeklettert. Während er seine Wunden versorgt habe, habe er Kontakt zu den US-Streitkräften aufgenommen.

Zu den US-Truppen, die an der Rettung beteiligt waren, gehörten auch Spezialeinheiten, teilte ein US-Offizier unter Zusicherung von Anonymität mit. Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus erklärte Pentagonchef Pete Hegseth am Montag, dass „unsere Spezialkräfte, Piloten und Unterstützungsteams unter Beschuss nahezu perfekt agiert“ hätten. Allerdings bestätigte er nicht, dass US-Truppen iranischen Boden betreten hätten.

Hegseth und US-Präsident Trump haben erklärt, dass sie einen Bodeneinsatz im Iran nicht ausschließen würden. Zugleich betonen sie, dass der Krieg einen begrenzten Umfang habe. Verteidigungsminister Hegseth hat frühere US-Präsidenten kritisiert, die Verantwortung für die Kriege im Irak und in Afghanistan trugen. Der Krieg gegen den Iran sei jedoch „anders“, erklärte er. „Er ist präzise wie ein Laser.“

Trump droht Journalisten mit Haft

Donald Trump fordert von einem Medium den Namen eines angeblichen Informanten zur Rettung der Kampfjet-Besatzung und droht mit Gefängnis. Er kündigte an, man werde zu einem Medienunternehmen gehen, das die Infos veröffentlicht habe. Um welches Medium es geht, sagte er nicht. Er ergänzte, man werde unter Verweis auf die nationale Sicherheit die Herausgabe des Namens bei Androhung von Gefängnis verlangen.

+++ Alle Entwicklungen zur Lage im Iran finden Sie in unserem Liveticker +++

Der Präsident sagte, man habe zunächst nicht über die erste Rettung – die des Piloten – gesprochen. Dann habe jemand etwas durchgestochen, ergänzte der Republikaner. Durch die Information zur Rettung des Piloten und deren Veröffentlichung sei im Iran klar gewesen, dass das zweite Besatzungsmitglied noch vermisst werde. Das habe die Rettung erschwert.

Source: welt.de

Donald (geb.1946)IranIran-PolitikNewsteamTrumpUSA