Vergangene Woche haben sich Regierungsvertreter in Genf getroffen, um die Regel für die Kriege von morgen zu schreiben. Eingeholt wurden sie von den Kriegen von heute. Es waren Delegationen der 128 Länder, die die UN-Waffenkonvention von 1980 unterzeichnet hatten. Fünf Tage lang diskutierten sie Regeln für autonome, tödliche Waffensysteme, mit denen man die Konvention erweitern könnte. Kurz vor Schluss meldete sich der belgische Vertreter zu Wort. Das Gremium dürfe nicht zu einem Debattierklub werden, der den Bezug zur echten Welt da draußen verliere. Er wusste diese Welt auch zu beschreiben: „Während wir hier sprechen, werden Menschen von KI-gesteuerten, autonomen Systemen angegriffen.“
Source: faz.net