Nach der Tötung von Irans Oberstem Führer
Ajatollah Ali Chamenei ist es an mehreren Orten in Pakistan und im Irak zu Protesten gekommen.
Bei einem Angriff auf das US-Konsulat in
der pakistanischen Stadt Karachi wurden mindestens neun Menschen getötet.
Hunderte Demonstranten griffen laut Polizeiangaben das Gebäude in der Hafenstadt an, woraufhin es zu
Zusammenstößen mit Polizisten und paramilitärischen Kräften gekommen sei. Etwa 25 Menschen sollen dabei verletzt worden sein. Die Teilnehmer des
Protests seien später vertrieben worden, die Situation sei unter
Kontrolle, teilte ein Polizeisprecher mit.
Nach Angaben der Polizei der pakistanischen
Hauptstadt Islamabad sperrten die Behörden angesichts möglicher Proteste
alle Zufahrtsstraßen zur sogenannten Roten Zone – dem gesicherten
Bereich, in dem sich ausländische Botschaften und der Regierungssitz befinden.
In der irakischen Hauptstadt
Bagdad versuchten Demonstranten, in das streng gesicherte Regierungsviertel mit der US-Botschaft
vorzudringen. Nach Angaben von Augenzeugen hatten sich am Eingang zur
sogenannten Grünen Zone Hunderte Menschen zum Protest versammelt.
Sicherheitskräfte lösten die Menge gewaltsam auf. Sie setzten nach Angaben von Augenzeugen auch Schlagstöcke, scharfe Munition, Tränengas und
Wasserwerfer ein.