„The Pitt“: Amerika verarztet sich selbst

Schon der erste Fuß, der reinkommt, hängt nur noch an ein paar letzten Sehnen. Eine Frau ist vor die U-Bahn gefallen, vielleicht auch gesprungen, vielleicht auch geschubst worden. Ihr Bein wurde jedenfalls von einem einfahrenden Zug erfasst und doch eher übel mitgenommen. Gleich in der Notaufnahme muss sie operiert werden, vorher noch muss aber irgendwas umgedreht werden an ihrem Fuß, damit der überhaupt zu retten ist. Mehrere Ärztinnen und Arzthelfer heben die Frau von der Trage auf den Behandlungstisch, sie wird betäubt und fixiert, und dann knirscht es einmal ganz unerträglich. Erst schreit die Patientin und dann die Ärzte, eine Assistenzärztin klappt schließlich zusammen. Es sind die ersten Minuten ihres ersten Arbeitstags im härtesten Krankenhaus von Pittsburgh.

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