Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 04/2026.
Wieder eine schauerliche Episode der bekannten Reihe „Weil
es geht“: Auf der Plattform X generiert und verbreitet der Chatbot Grok pornografische Bilder
echter Menschen, sogar von Kindern, und verletzt damit massenhaft Urheber- und Persönlichkeitsrechte.
Elon Musks Freunde finden das so geil, dass sie gleich mal 20 Milliarden
US-Dollar mehr in die Grok-KI investieren. Datenschutzbeauftragte
aller Länder sind alarmiert, strengen Untersuchungen an und drohen damit, X
komplett zu sperren. In Deutschland hat sich das Bundesjustizministerium
eingeschaltet und ein „Digitales Gewaltschutzgesetz“ angekündigt, das schon
2024 geplant war, aber dann mit der zerrütteten Ampelregierung unterging. Herrje,
jetzt muss man wohl mal reagieren.