Im Südsudan sind seit dem Jahreswechsel Zehntausende Menschen vor den dortigen Kämpfen geflüchtet. Das teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in der Hauptstadt Juba mit. Vor allem die Zivilbevölkerung leide unter der Gewalt, die sich besonders in den Bundesstaaten Jonglei, Eastern Equatoria und Central Equatoria verschärft hat.
Der Südsudan ist der jüngste Staat Afrikas. Nach seiner Unabhängigkeit im Jahr 2011 begann ein Bürgerkrieg, der sieben Jahre später mit einem Abkommen zwischen den Konfliktparteien endete. Mit dem Kompromiss wurde eine gemeinsame Regierung von Präsident Salva Kiir und Vizepräsident Riek Machar gebildet, die sich zuvor in dem Konflikt gegenübergestanden hatten. Seither wurde das Abkommen wiederholt gebrochen und der Machtkampf eskalierte erneut.
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