Sudetenland: Er hält die Erinnerung an die vertriebenen Deutschen wach

Ein paar Ruinen an einem Bachlauf. Viel mehr ist vom Örtchen Königsmühle im Erzgebirge nicht geblieben. Seitdem die 53 Einwohner im Herbst 1946 gezwungen wurden, die Siedlung zu verlassen, lebt hier niemand mehr. Sie gehörten zu den etwa drei Millionen Deutschen, die nach Ende des Krieges und der deutschen Besatzung aus der damaligen Tschechoslowakei vertrieben wurden. Heute ragen die windschiefen Mauerreste vor dem nahen Waldrand dunkel aus dem tiefen Schnee. Längst sind die Dächer eingestürzt, Fenster und Türen verschwunden.  

Source: faz.net