Straße von Hormus : „Wenn das durchkommt, ändern sich die Spielregeln des Welthandels“

Christian Schultheiss forscht seit zwölf Jahren zu internationalem Seerecht, Konfliktlösung und Meerespolitik. Er arbeitet als Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht.

DIE ZEIT: In
die Verhandlungen für einen dauerhaften Frieden hat die iranische Regierung die Forderung eingebracht,
künftig eine Gebühr von 2 Millionen Dollar für jedes Schiff zu verlangen, das die Straße von Hormus passiert. So könnten pro
Monat mehr als 8 Milliarden Euro zusammenkommen. Das klingt nach einem lukrativen Geschäftsmodell für das
Mullah-Regime.

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