
Auf der neugestalteten DOB-Fläche bei Ramelow in Elsmhorn dominiert jetzt die Farbe „Eisblau“. Bei der Neugestaltung stand das Thema Flexibilität im Vordergrund. So will das Unternehmen schnell und unkompliziert auf Trends reagieren können.
Knapp drei Jahre nach der umfangreichen Erweiterung des Modehauses Ramelow in Elmshorn folgte jetzt der nächste Bauabschnitt. Die rund 1000m² große DOB-Abteilung wurde neu gestaltet. Bei der Planung ging es nicht nur um eine optische Auffrischung, sondern auch um eine Flächengestaltung, die zu mehr Umsatz und Frequenz und damit zu mehr Wirtschaftlichkeit führen soll.
Bessere Wirtschaftlichkeit
„Die Neugestaltung ermöglicht eine deutlich effizientere Personaleinsatzplanung und damit bessere Wirtschaftlichkeit bei gleichen Frequenzen und Umsatz“, erklärt Ramelow seine Überlegungen. Zentrale Punkte der Abteilung, die zuletzt vor rund zehn Jahren umfangreich umgebaut wurde, sind die drei Kabinenanlagen. Raumhohe Samtvorhänge in Eisblau bilden einen Raum im Raum und geben auf der 1000m² großen Fläche Orientierung (Gestaltung und Ladenbau: Kunze, Elmshorn).
Frische Farbgebung
Beleuchtete Spiegel gibt es jetzt auch auf der Verkaufsfläche. „Diesen Bereich haben wir bislang unterschätzt. Nicht jede Kundin geht gleich in die Kabine, beim schnellen Check im Spiegel wollen wir aber auch eine optimale Beleuchtung und damit einen positiven Eindruck sicherstellen“, sagt Ramelow.
Einen frischen und positiven Eindruck will die DOB-Fläche auch durch die neue Farbgebung vermitteln. So wird das Eisblau der Kabinen an verschiedenen Stellen in der Abteilung aufgegriffen: Wandfliesen, aufgelegte Teppiche, Teile der Decke und einzelne Warenträger gibt es in Eisblau. Für Frische sorgen auch die großen, echten Pflanzen in den Schaufenstern, die den Blick von außen nach innen lenken sollen.
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Aufenthaltsorte schaffen
Bei der Erweiterung des Modehauses vor knapp drei Jahren beschäftigte sich Ramelow schon intensiv mit der Frage, wie sich die Aufenthaltsqualität auf den Flächen verbessern lässt. So richtete das Unternehmen Plätze ein, die auch zum Co-Working geeignet sind. Die Dachterrasse lässt sich zur Bar, aber auch zum Open-Air-Kino oder zum Yogasaal umfunktionieren. In der neu gestalteten DOB-Abteilung wird dem Ansatz mit den sogenannten „Community Tischen“ Rechnung getragen, sie wurden nun durch farbige Warenträger ergänzt. So kann der große Tisch sowohl für Workshops als auch für Warenpräsentation variabel genutzt werden.
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Der neue Rabe am Timmendorfer Strand
Die Urlaubsregion Timmendorfer Strand ist der Standort für den neuen Flagship-Store der Rabe Fashion Group. Weil dort die Kundinnen Zeit und Muße zum Shopping haben.
Weiteres wichtiges Augenmerk lag bei dem Umbau auf dem Thema Nachhaltigkeit. „Das war für uns auch bei diesem Umbau eine Herzensangelegenheit“, sagt Ramelow. Viele Elemente wurden recycelt. Ehemalige Kabinenwände aus echtem Kupfer wurden zu Warenrückwänden, die mit LED-Rahmen ergänzt wurden. Alte Markenshops wurden an befreundete Unternehmen abgegeben, der zu entsorgende Ladenbau wurde laut Ramelow sortenrein getrennt, was Kosten und Weiterverwendung optimierte. Die erst drei Jahre alte LED-Beleuchtung wurde dem neuen Ladenbau angepasst. Durch Einsatz der neuesten Generation konnte dadurch der Energiebedarf nochmals um rund 40% gesenkt werden. Ein weiterer Baustein, um die Wirtschaftlichkeit weiter zu steigern.