Die Inflation in Deutschland
ist zu Jahresbeginn etwas stärker als erwartet gestiegen. Im
Januar lagen die Verbraucherpreise um durchschnittlich 2,1
Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Im Durchschnitt des vergangenen Jahres stiegen
die Verbraucherpreise hierzulande um 2,2 Prozent – wie schon 2024. Im Dezember drückten jedoch günstigere Energie sowie
eine Entspannung bei den Nahrungsmittelpreisen die jährliche
Teuerungsrate mit 1,8 Prozent erstmals wieder unter
die Marke von zwei Prozent seit September 2024.
Mit einer erneuten Teuerungswelle wie nach
Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine 2022 rechnen Volkswirte für 2026 nicht. Nach ihrer Einschätzung spricht manches dafür, dass die
Inflationsrate im Jahresschnitt knapp über zwei Prozent liegen
wird: Unter anderem der Preisanstieg beim Deutschlandticket und die
Erhöhung des Mindestlohns, der sich auf den Dienstleistungssektor
auswirkt, sorgen für Aufwärtsdruck. Die Preise für Dienstleistungen
ziehen seit Monaten überdurchschnittlich an, denn Firmen geben steigende
Kosten an Kunden weiter.
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