Statistisches Bundesamt: Beerenernte in Deutschland gen Hoch seitdem Aufzeichnungsbeginn

In Deutschland ist im vergangenen Jahr eine Rekordernte an Strauchbeeren verzeichnet worden. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, wurden insgesamt 45.700 Tonnen Heidelbeeren, Johannisbeeren und Himbeeren geerntet. Das seien so viele wie noch nie seit Beginn der Statistik 2012. Gleichzeitig ging die Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr 2024 sogar um
zwei Prozent auf rund 9.000 Hektar zurück. 

Die bedeutendste Strauchbeerenart in Deutschland sei im vergangenen Jahr die Heidelbeere gewesen. 3.450 Hektar wurden für ihren Anbau verwendet. Daraus ergab sich eine Ernte von 17.300 Tonnen. Laut Statistischem Bundesamt
lag die Ernte damit 14,4 Prozent über dem Ergebnis von 2024. 

Schlechte Vorjahresernte aufgrund von Trockenheit und Spätfrost

Bei Roten und Weißen Johannisbeeren verzeichneten die Statistiker einen Anstieg um rund 37 Prozent, bei Schwarzen Johannisbeeren sogar um mehr als 100 Prozent. Nur die Himbeerernte fiel im Vorjahresvergleich schlechter aus. Grund für die hohen Werte im Vergleich zum Vorjahr ist laut Statistischem Bundesamt jedoch das schlechte Erntejahr 2024. Dieses sei von Trockenheit und Spätfrost geprägt gewesen. 

Fast ein Drittel der gesamten Anbaufläche für Strauchbeeren, 2.900 Hektar, wurde im vergangenen Jahr ökologisch bewirtschaftet. Daraus ergab sich eine Ernte von rund 6.000 Tonnen und demnach 13 Prozent der gesamten Ernte.

DeutschlandFielStatistikWiesbadenWirtschaft