Da verschüttet man vor Schreck fast seinen morgendlichen Champagner auf die sündhaft teure Louis-Vuitton-Tasche! Die börsennotierte LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton SE hat angekündigt, massiv in das derzeit am stärksten wachsende Luxusgüter-Segment zu investieren.
„Der Blick auf die Benzinpreise hat uns in jeder Hinsicht überzeugt“, teilte LVHM-Chef Bernard Arnault jetzt bei einer Pressekonferenz in einer Autobahnraststätte im Saarland mit, wo er einen spektakulären Deal verkündete: den Erwerb von zwei freien Tankstellen für 6 Milliarden Euro. „Die wurden gerade frisch mit Sprit befüllt“, erklärte Arnault den Kaufpreis im Rahmen einer exklusiven Blindverkostung des neuen E-10-Jahrgangs für LVMH-Stammkunden.
Aufwertung für Louis Vuitton & Co.
Von dem Einstieg ins Tankstellengeschäft verspricht sich der Konzern, zu dem unter anderem der Reisegepäck-Hersteller Louis Vuitton oder die Champagner-Kellerei Moët & Chandon gehören, einen neuen Schub.
Nach dem Einbruch der LVMH-Aktie im vergangenen Jahr wolle man seine Position als weltweiter Branchenführer der Luxusgüterindustrie nun wieder festigen, so Arnault. „Durch den Verkauf an Tankstellen erhoffen wir uns eine starke Aufwertung unserer im Vergleich ziemlich billigen Produkte“, zeigte sich der reichste Mann Europas überzeugt vom Erfolg der „perfekten Erweiterung unseres Portfolios“.
Porsche, Ferrari und Chanel ziehen nach
LVMH ist aber nicht das einzige Unternehmen im Nobelmarken-Sektor, das jetzt umdenkt: Wie es heißt, will auch der Mode- und Kosmetik-Gigant Chanel groß ins Spritgeschäft einsteigen und plant bereits die Parfüm-Sonderedition „Chanoel No. 5“. Porsche und Ferrari hingegen spielen mit dem Gedanken, künftig die Autos ganz wegzulassen und nur noch den Tankinhalt in ansprechendem Design feilzubieten. Größter Gewinner bei den Reichen und Schönen ist unterdessen eine Jeans-Marke aus Italien. „Seit dem Iran-Krieg gelten wir als unbezahlbar“, lässt Diesel verlauten.
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Source: welt.de