Mitten im Prozess von Marius Borg Høiby musste der norwegische König Harald im Urlaub auf Teneriffa in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Sorge um den norwegischen König Harald V. Nur wenige Tage nach seinem 89. Geburtstag ist der älteste herrschende Monarch Europas auf Teneriffa in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Das gab der Palast in einer Mitteilung bekannt. „Seine Majestät der König wurde heute Abend in das Hospital Universitario Hospiten Sur auf Teneriffa eingeliefert. Der König wird wegen einer Infektion und Dehydrierung behandelt, sein Zustand ist Berichten zufolge gut“, heißt es konkret in dem kurzen Statement.
Schon 2024 erkrankte König Harald im Urlaub
Der Leibarzt des Königs werde nun nach Teneriffa reisen, um dort das lokale medizinische Personal zu unterstützen, heißt es noch weiter in der Mitteilung des Palasts. Das Königspaar habe sich im Rahmen eines „privaten Winterurlaubs“ auf Teneriffa aufgehalten. Nachdem der Leibarzt König Harald untersucht hat, wird der Palast am 25. Februar über den Gesundheitszustand des Königs informieren.
König Harald hatte in der Vergangenheit schon mit zahlreichen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. So musste er etwa im Februar 2024 im Urlaub in Malaysia wegen eines Infekts in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Damals wurde dem Monarchen noch vor Ort ein temporärer Herzschrittmacher eingesetzt. Dann ging es mit einem medizinischen Evakuierungsflug zurück nach Norwegen. In einer Klinik in Oslo konnte ihm schließlich erfolgreich ein permanenter Herzschrittmacher eingesetzt werden.
Marius Borg Høiby drohen 16 Jahre Haft
Die Gesundheitsprobleme von König Harald fallen in eine für das norwegische Königshaus ohnehin schon schwierige Zeit. In Oslo muss sich derzeit Marius Borg Høiby (29), der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52), vor Gericht verantworten. Die Anklage umfasst insgesamt 38 Punkte, darunter vier Vorwürfe der Vergewaltigung nach norwegischem Recht. Høiby drohen bis zu 16 Jahre Haft. Er weist seit Prozessbeginn die Vergewaltigungsvorwürfe zurück und betont, der Sex sei stets einvernehmlich gewesen.
Seine Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, geriet indes zuletzt auch wegen ihrer Kontakte zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) in die Kritik. Nahezu 400 Nachrichten und E-Mails zwischen Mette-Marit und Epstein aus den Jahren 2011 bis 2014 sind in den bereits veröffentlichten Epstein-Ermittlungsakten dokumentiert. Zudem gab es mehrere Treffen, wie unter anderem die norwegische Zeitung „VG“ berichtete.
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Source: stern.de