Social Media : Steuerfahnder revidieren 7000 Influencer in NRW

Von der 2025 gegründeten „Influencer-Taskforce“ der Steuerfahndung in NRW heißt es, dass manche Influencer pro Monat mehrere zehntausend Euro verdienen, aber nicht einmal eine Steuernummer hätten.

Steuerfahnder in NRW nehmen mehr als 7000 Influencer unter die Lupe und prüfen, ob alle ihre Einkünfte korrekt versteuert haben.

Nach der Auswertung eines großen Datenpakets zu  Influencern überprüfen die Steuerbehörden allein in NRW mehr als 7000 Menschen. Das sagte ein Sprecher des Finanzministeriums auf Dpa-Anfrage. Das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität (LBF NRW) hatte ein Datenpaket mehrerer Social-Media-Plattformen mit Tausenden Datensätzen zur Verfügung gestellt bekommen. Das Material sei inzwischen aufbereitet, „die Datensätze konnten mehr als 7000 Bürgerinnen und Bürgern allein in Nordrhein-Westfalen zugeordnet werden“, so der Sprecher.

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Untersuchungen werden zeitaufwendig

„Schon aufgrund dieser hohen Fallzahl ist die Bearbeitung der Daten in den zuständigen Dienststellen zeitaufwendig“, hieß es vom Finanzministerium. In jedem einzelnen Fall werde nun überprüft, ob die betroffenen Personen ihre Steuern alle bezahlt haben.

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Die neu gegründete „Influencer-Taskforce“ der Steuerfahndung in NRW hatte im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt. Damals hieß es von Behördenleiterin Stephanie Thien: „Es ist keine Seltenheit, dass eine Influencerin oder ein Influencer pro Monat mehrere zehntausend Euro verdient, aber nicht einmal eine Steuernummer hat.“

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