Social-Media-Bann für jedes Kinder: SPD-Vorstoß erfährt Unterstützung von Missbrauchsbeauftragter

Der Vorschlag der SPD für nach Alter gestaffelte Regeln zur Nutzung von Social-Media-Plattformen erfährt Unterstützung der unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, Kerstin Claus. Den Zeitungen der Mediengruppe Bayern sagte Clauß, sie begrüße den Vorschlag der SPD, Altersgrenzen für soziale Medien differenziert zu gestalten. Eine pauschale Verbotsdebatte würde die Komplexität des Problems verkennen. Trotzdem müsse „im Zweifel das Recht auf Schutz von Kindern und Jugendlichen Vorrang haben“. 

Claus reagierte auf ein Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion. Dies sieht vor, dass für Kinder unter 14 Jahren die Plattformen gar nicht nutzen dürfen. Für Jugendliche unter 16 Jahren soll eine verpflichtende Jugendversion unter anderem keine von Algorithmen gesteuerten Belohnungs- und Empfehlungssysteme enthalten.

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