Schauspieler Shia LaBeouf muss mehrere Auflagen erfüllen, nachdem er nach einem Zwischenfall in einer Bar festgenommen wurde.
Eine Richterin hat Schauspieler Shia LaBeouf (39) bestimmte Kautionsauflagen erteilt, die er ab sofort erfüllen muss. Er wurde dazu verpflichtet, sich einer Therapie wegen Drogenmissbrauchs zu unterziehen, an einem Programm zur Drogenkontrolle teilzunehmen und eine Kaution in Höhe von 100.000 US-Dollar zu hinterlegen. Das berichtet unter anderem „The Guardian“. Diese Bedingungen gelten für seine Freilassung aus dem Polizeigewahrsam, nachdem LaBeouf zuvor in einer Bar in New Orleans zwei Männer attackiert und sie homophob beleidigt haben soll.
Richterin Simone Levine in New Orleans verhängte die Auflagen gegen den 39‑Jährigen, nachdem der Schauspieler am 17. Februar wegen zweifacher Körperverletzung festgenommen und zunächst ohne Kaution auf freien Fuß gesetzt worden war. Zum Zeitpunkt von LaBeoufs Freilassung waren die ihm vorgeworfenen homophoben Äußerungen noch nicht Teil der offiziellen Gerichtsakte, erklärte die Richterin am Donnerstag im Gerichtssaal.
Scharfe Kritik an LaBeouf
Laut „TMZ“ fand Levine deutliche Worte für den Schauspieler: LaBeouf nehme seine Drogensucht nicht ernst genug und habe mit einer homophoben Beleidigung die Sicherheit einer ohnehin gefährdeten, marginalisierten Gemeinschaft weiter untergraben, die bereits viel Leid erfahren habe.
Zudem wies Richterin Levine einen schriftlichen Antrag LaBeoufs zurück, im März für eine Woche nach Rom zu reisen, um an „religiösen Feierlichkeiten“ teilzunehmen. Sie ordnete außerdem an, dass der Schauspieler keinen Kontakt zu den mutmaßlichen Opfern aufnehmen und die Bar meiden müsse, in der er festgenommen worden war. LaBeouf soll voraussichtlich am 19. März wieder vor Gericht erscheinen.
SpotOnNews
Source: stern.de