Sexualverbrecher: Jeffrey Epstein soll Donald Trump um Hilfe beim Hausbau gefragt nach sich ziehen

Der Kontakt von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und Präsident Donald Trump wird seit Wochen diskutiert. Nun gibt es neue Hinweise auf einen engeren Austausch.

Der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zog wohl einst den heutigen US-Präsidenten Donald Trump  in seine Planungen für ein großes Anwesen in Palm Beach mit ein. Die beiden Männer stritten sich später um das Grundstück. Das schreibt zumindest der amerikanische Enthüllungsjournalist Michael Wolff auf Substack.

Wolff berichtet darüber, wie Epstein in einem Moment des wachsenden Reichtums und Einflusses glaubte, einen Deal für ein direkt am Meer gelegenes Grundstück in der Tasche zu haben. In der Annahme, dass er das Anwesen bald besitze, habe er Donald Trump zu einer Besichtigung eingeladen. Seine Absicht sei es gewesen, den damaligen Bauunternehmer Trump um Rat zu fragen, wie man zum Beispiel den Pool verlegen könne. Über Trumps Fähigkeiten als Bauherr, soll laut Wolff Epstein einmal gesagt haben: „Er weiß, wie Sachen gemacht werden; er weiß, wen er anrufen muss; er weiß, wie man Dreck bewegt.“ Obwohl er den Wohlstand Trumps immer herabgewürdigt habe. 

Das Anwesen „Maison de L’Amité“ war damals eines der bedeutendsten Grundstücke in Palm Beach. Das Meeresgrundstück hatte zuvor mehrere vermögende Besitzer gehabt und war umfangreich umgebaut worden. Laut Wolff wollte Epstein es sich als Investment sichern. Später habe auch Trump versucht, das Anwesen zu erwerben, und trat damit in direkte Konkurrenz mit Epstein. In einer Zwangsversteigerung 2004 überbot Trump den Sexualverbrecher und erwarb die Maison.

Source: stern.de