Airbus,
Rheinmetall und OHB wollen einem Medienbericht zufolge beim geplanten
Aufbau eines Satellitennetzwerks für die Bundeswehr zusammenarbeiten. Statt
gegeneinander anzutreten, hätten sich die drei Unternehmen
darauf verständigt, das Milliardenprojekt zusammen anzugehen,
berichtet der Spiegel. Demnach haben die
Konzerne das Beschaffungsamt der Bundeswehr über die geplante
Kooperation informiert, nachdem die Behörde sie eigentlich zur Abgabe von
Einzelangeboten aufgefordert hatte.
Dem Bericht zufolge könnte die Kooperation für die Bundeswehr vorteilhaft sein. Das Beschaffungsamt habe bereits langwierige Rechtsstreitigkeiten befürchtete, sollte die Vergabe an einen einzelnen Bewerber erfolgen.
Bei dem Vorhaben geht
es um den Aufbau eines eigenen Kommunikationssystems für die Armee, das mit dem Starlink-Netzwerk des US-Unternehmens
SpaceX von Elon Musk vergleichbar ist. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge könnte das Auftragsvolumen bei bis zu zehn Milliarden
Euro liegen.
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