Sagrada Família: „Gaudí würde sich im Grab umdrehen, wenn er das sehen könnte“

Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 52/2025.

Der Tag, an dem Antoni Gaudí seine Kirche zum letzten Mal sieht, beginnt wie alle Tage in dieser Zeit. Gaudí erwacht auf der Baustelle, die er mittlerweile auch nachts nicht mehr verlässt – er schläft in einer vollgerümpelten Werkstatt hinter einem Paravent, umgeben von Skulpturen und Gipsmodellen seines Bauwerks. Gleich nach dem Aufwachen fängt der Architekt an diesem Montagmorgen im Juni 1926 an zu arbeiten, fertigt Skizzen an, weist Bildhauer ein, plant die nächsten Schritte.

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