Bei Zahna nahe Wittenberg steckt ein ICE wegen eines Oberleitungsschadens fest. Etwa 600 Reisende sind betroffen.
Auf der Bahnstrecke Berlin – Halle ist gegen Mittag ein vollbesetzter ICE wegen eines Oberleitungsschadens gestrandet. Wie die Deutsche Bahn MDR SACHSEN-ANHALT mitteilte, riss bei Zahna nahe Wittenberg die Oberleitung und fiel auf den Zug.
Dabei seien Scheiben geborsten. Laut der Bahn wurden dabei zwei Personen leicht verletzt. Experten seien unterwegs, um zu prüfen, wie der Zug von der Strecke gebracht werden könne. Auch die Bundespolizei ist vor Ort.
Durch die abgefallene Oberleitung gingen Scheiben des ICE kaputt.
Nach Polizeiangaben befinden sich in dem Zug rund 600 Menschen. Die Bahn teilte mit, aus Leipzig werde in Kürze ein Ersatzzug ankommen, der die Reisenden aufnehmen soll.
Nach Angaben der Bundespolizei kann ein geplanter Ersatzzug aktuell nicht zum liegengebliebenen ICE gelangen, da auf der Nachbartrasse kein Strom ist. Vermutlich werde eine Lok kommen, die den Zug nach Wittenberg schleppt. Wie ein Reporter vor Ort berichtete, ist die Klimaanlage im ICE ausgefallen. Die Türen wurden geöffnet, um frische Luft in den Zug zu lassen. Mindestens eine Person wird medizinisch versorgt. Die Polizei hat vorsorglich einen Rettungswagen angefordert.
Die Strecke ist aktuell gesperrt, der Fern- und Regionalverkehr wird umgeleitet.
MDR (Ingvar Jensen)
Source: tagesschau.de