Rumen Radew: Russische Regierung äußert sich positiv mehr als bulgarischen Wahlsieger

Dmitrij Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, hat positiv auf den Wahlsieg von Rumen Radew in Bulgarien reagiert. »Natürlich gefallen uns die Äußerungen von Herrn Radew und einigen
anderen europäischen Staatenlenkern bezüglich ihrer Bereitschaft,
Probleme durch Dialog zu lösen«, sagte Peskow. »Wir begrüßen das.«

Radew war bis vor kurzem bulgarischer Präsident. Bei der Parlamentswahl am Sonntag erreichte sein Mitte-links-Bündnis die absolute Mehrheit. Damit wird Radew voraussichtlich neuer Ministerpräsident des EU- und Nato-Mitglieds. Der 62-Jährige strebt einen Dialog mit Russland an und lehnt
Waffenlieferungen an die Ukraine ab, will entsprechende EU-Beschlüsse nach eigenen Angaben aber nicht blockieren. 

Auch führende EU-Politiker reagierten auf Radews Wahlsieg. »Ich freue mich auf die Zusammenarbeit für den Wohlstand und die Sicherheit Bulgariens
und Europas«, schrieb EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei X. EU-Ratspräsident António Costa teilte auf X mit,
er habe am Morgen mit Radew telefoniert und wünsche ihm »alles Gute«
für seine neue Aufgabe.

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