Russland hat Bereitschaft signalisiert, sich auch nach dem Auslaufen des „New Start“-Abkommens mit den USA an die darin festgeschriebenen Höchstgrenzen für sein Atomwaffenarsenal zu halten. Wie der russische Außenminister Sergej Lawrow in einer Rede vor dem Parlament sagte, müssten die USA aber ebenso eine entsprechende Verpflichtung eingehen.
Das selbst auferlegte „Moratorium“ solle in Kraft bleiben, „aber nur so lange die Vereinigten Staaten die festgelegten Grenzen nicht überschreiten“, sagte Lawrow.
Im „New Start“-Abkommen von 2010 verpflichteten sich die USA und Russland dazu, jeweils maximal 1.550 einsatzfähige atomare Sprengköpfe in ihren Arsenalen vorzuhalten. Am 5. Februar war die Vereinbarung ausgelaufen.
Zwar haben beide Seiten signalisiert, einen neuen Atomwaffenvertrag schließen zu wollen. Die USA wollen jedoch China wegen seines wachsenden Atomwaffenarsenals in künftige Verhandlungen einbeziehen.