Renee Good: Ein George-Floyd-Moment?

Ein Blumenmeer auf dem Trottoir
einer Großstadt, Menschen kommen zusammen, trauern, wollen ein Zeichen setzen
gegen Hass und politische Gewalt. An dieser Stelle ist kurz zuvor ein Mensch
gewaltsam zu Tode gekommen, der sich gewaltlos gegen die Regierung gestellt hatte.
Der Blick in die finsteren Gesichter lässt hoffen: Nun ändern sich die Dinge.
Spätestens jetzt ist das alles nicht mehr hinnehmbar. Und die vielen Menschen,
die sich bisher noch nicht zwischen Machtapparat und Opposition entschieden haben
aus Bequemlichkeit und Vorsicht, werden nun aufstehen und sich als neu erwachte
politische Subjekte auf die richtige Seite der Geschichte stellen.

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