Tausende
Urlauber sitzen im Nahen Osten fest. Mit dem Angriff der USA auf den
Iran und den iranischen Gegenschlägen auf umliegende Länder ist die Traumreise an den Golf zum Ausnahmezustand geworden. Wichtige Lufträume sind geschlossen, Flüge gestrichen, Kreuzfahrtschiffe manövrieren nicht mehr aus den Häfen. Die Bundesregierung hat eine Rückholaktion gestartet. Wie gelangt man jetzt schnell nach Hause, wer haftet und wie bekommt man sein Geld zurück? Wir klären die wichtigsten Fragen.
Die Rückholaktion der Bundesregierung von Reisenden aus dem Nahen Osten hat am Dienstagmorgen begonnen. Eine erste Maschine startete von Dubai nach Frankfurt am Main. Weitere Maschinen sollen zunächst nach Maskat im Oman und in die saudi-arabische Hauptstadt Riad geschickt werden. Dort sind die Lufträume derzeit geöffnet. Laut dem Auswärtigen Amt sind mehrere Zehntausend Menschen betroffen, die Reiseindustrie
spricht von 30.000 Touristinnen und Touristen aus Deutschland, die aktuell im Nahen Osten festsitzen. Viele von ihnen sind auf
Kreuzfahrtschiffen unterwegs, andere haben Pauschalreisen an Land gebucht. Hinzukommen Tausende Individualreisende und Menschen, die aus beruflichen Gründen im Nahen Osten unterwegs waren, sowie Studierende im Auslandssemester oder junge Menschen, die dort einen Freiwilligendienst verrichten.