Angesichts des knappen Wahlausgangs in Baden-Württemberg hat der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestags, Jens Spahn, eine paritätische Aufteilung der Amtszeit des Ministerpräsidenten ins Spiel gebracht. Dieses Modell habe er dem CDU-Vorstand vorgeschlagen, teilte er nach einer Sitzung des Gremiums mit.
Ein solches Modell würde bedeuten, dass sich die Spitzenkandidaten der beiden Parteien die fünfjährige Legislaturperiode aufteilen. Demnach wäre zunächst Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir für zweieinhalb Jahre Ministerpräsident, anschließend CDU-Kandidat Manuel Hagel.
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