Reformpläne z. Hd. Ehepartner: Wie wichtig sind z. Hd. Sie Ehegattensplitting und Mitversicherung?

Arbeitet einer von Ihnen Vollzeit, während der oder die andere zum Beispiel für die Kinderbetreuung zuhause bleibt? Profitieren Sie als Ehepaar bislang finanziell davon, dass Sie gemeinsam veranlagt werden und einer von Ihnen in der gesetzlichen Krankenversicherung kostenfrei mitversichert ist? Dann schreiben Sie uns über Ihre Erfahrungen.

In der politischen Debatte stehen derzeit zwei Änderungen. Die erste betrifft das Ehegattensplitting. Beim Splitting werden die Einkommen beider Eheleute zusammengezählt, durch zwei geteilt und getrennt besteuert. Das nützt vor allem Paaren, bei denen einer deutlich mehr verdient als der andere und kann im Jahr mehrere tausend Euro ausmachen. Die SPD hat nun vorgeschlagen, das Ehegattensplitting zu reformieren. Die steuerlichen Vorteile für Paare mit sehr ungleichen Einkommen würden dann geringer ausfallen oder ganz wegfallen. 

Die zweite mögliche Reform betrifft die beitragsfreie Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung. Bislang kann ein Ehepartner, der wenig oder gar nicht arbeitet, sich über den anderen beitragsfrei mitversichern. Künftig soll das nur noch in Ausnahmefällen möglich sein. Etwa wenn kleine Kinder unter sieben Jahren im Haushalt leben, Kinder mit Behinderung versorgt werden oder Angehörige gepflegt werden. Auch Rentnerinnen und Rentner sowie Härtefälle könnten weiter profitieren. Alle anderen müssten künftig eigene Beiträge zahlen. 

Wir möchten wissen, was solche Reformen für Ihr Leben bedeuten würden. Wie ist Ihre Situation heute? Profitieren Sie derzeit vom Ehegattensplitting oder nutzen Sie die kostenlose Mitversicherung? Wie viel Geld würde Ihnen im Monat oder im Jahr fehlen? Würden Sie Ihren Alltag anders organisieren müssen?
Schildern Sie uns Ihre Erfahrungen im Formular oder melden Sie sich per E-Mail an community-redaktion@zeit.de. Ausgewählte Beiträge möchten wir nach Rücksprache mit Ihnen veröffentlichen, auf Wunsch gern anonym.

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