Um eines vorwegzuschicken: Dieser Sammelband leidet nicht unter dem Problem, unter dem sonst viele Sammelbände leiden. Die insgesamt sieben Beiträge passen zueinander. Obwohl sich die Ansätze erheblich unterscheiden, gibt es von der Einleitung bis zum Schlussaufsatz so etwas wie einen roten Faden. Keiner der Autoren schert aus – wie das Sozialwissenschaftler gern tun, wenn sie eigentlich nur ein äußerer Anlass, etwa eine gemeinsame Konferenz, zwischen zwei Buchdeckel gepresst hat.
Source: faz.net