Der iranische
Präsident Massud Peseschkian hat sich bei „allen Betroffenen“ der
jüngsten Proteste und deren Niederschlagung entschuldigt. Zugleich
verurteilte Peseschkian nicht näher bezeichnete „westliche
Propaganda“ im Zusammenhang mit den Demonstrationen.
Sicherheitsleute hatten die Proteste im Iran Anfang des Jahres brutal niedergeschlagen, Tausende Menschen wurden dabei getötet. Die genaue Todeszahl ist aufgrund der schwierigen Informationslage vor Ort nicht bekannt. Das Regime hatte die Internetverbindung über Tage gekappt.
Peseschkian sagte, er wisse um die große Trauer der Menschen, ohne jedoch die Beteiligung iranischer
Sicherheitskräfte an dem Blutvergießen direkt einzugestehen. „Wir
schämen uns vor dem Volk und sind verpflichtet, allen Betroffenen dieser
Vorfälle beizustehen“, sagte Peseschkian. „Wir suchen keine
Konfrontation mit dem Volk.“
Anlass der Rede war eine Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Islamischen Revolution von 1979.
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