Problem „geknackt“? : Oman: Iran stimmt Verzicht hinaus Lagerung von angereichertem Uran zu

Problem sei „geknackt“Oman: Iran stimmt Verzicht auf Lagerung von angereichertem Uran zu

28.02.2026, 00:45 Uhr

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Wieder vermittelt der Oman zwischen den USA und dem Iran. (Foto: Uncredited/Foreign Ministry of O)

Laut Vermittler Oman hat sich der Iran bereit erklärt, kein angereichertes Uran mehr zu lagern. Ein „sehr wichtiger Durchbruch“, der US-Präsident Trump aber nicht reicht. Der ist „nicht glücklich“ mit dem bisherigen Verlauf der Gespräche.

Bei den indirekten Atomgesprächen mit der US-Regierung hat sich der Iran nach Angaben des Vermittlers Oman zu einem Verzicht auf die Lagerung von angereichertem Uran bereit erklärt. Diese Zusage stelle einen „sehr wichtigen Durchbruch“ dar, der zuvor „noch nie erreicht“ worden sei, sagte Omans Außenminister Badr Albusaidi dem Fernsehsender CBS: „Wenn das eigentliche Ziel ist sicherzustellen, dass der Iran niemals eine Atombombe haben kann, dann glaube ich, dass wir das Problem geknackt haben.“

Auf dieser iranischen Zusage könne aufgebaut werden, sagte Albusaidi: „Ich glaube, eine Einigung ist in Sichtweite.“ Der Iran habe sich zudem bereit erklärt, seine Vorräte an angereichertem Uran „auf das niedrigstmögliche Niveau“ zu senken, so dass sie ausschließlich als nuklearer Brennstoff genutzt werden könnten.

US-Präsident Donald Trump sagte unterdessen bei einem Besuch in Texas vor Journalisten, er verlange, dass im Iran keinerlei Unrananreicherung stattfinde, auch nicht zur zivilen Nutzung. „Ich sage: keine Anreicherung“, betonte Trump. Mit dem bisherigen Verlauf der Atomgespräche zeigte er sich erneut „nicht glücklich“.

Trump hatte der Führung im Iran in den vergangenen Wochen mehrfach mit einem US-Militäreinsatz gedroht. Er hat Teheran eine Frist bis Anfang März gesetzt, um sich mit Washington auf ein neues Atomabkommen zu einigen. Um den Druck auf den Iran zu erhöhen, haben die USA in den vergangenen Wochen ihre Militärpräsenz in der Region deutlich verstärkt und zwei Flugzeugträger sowie mehr als ein Dutzend weitere Kriegsschiffe in die Region verlegt.

Die US-Regierung bezeichnet den Iran nun auch offiziell als „Staat, der unrechtmäßige Inhaftierungen betreibt“ (State Sponsor of Wrongful Detention). Außenminister Marco Rubio warf Teheran in einem X-Post zu der Entscheidung vor, seit Jahrzehnten unschuldige Ausländer – darunter US-Amerikaner – als politisches Druckmittel festzuhalten. Diese „abscheuliche Praxis“ der politischen Geiselnahme müsse beendet werden.

Rubio forderte die sofortige Freilassung aller aus Sicht der USA zu Unrecht Inhaftierten. Sollte der Iran sein Vorgehen nicht ändern, könnten weitere Maßnahmen folgen. Mit der Einstufung erhöht Washington den politischen Druck auf die iranische Führung – auch vor dem Hintergrund der Verhandlungen über das iranische Atomprogramm.

Quelle: ntv.de, toh/AFP/dpa

Source: n-tv.de