Nach der Festnahme ihres Vaters planen Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie offenbar ein Krisentreffen.
Die Festnahme von Andrew Mountbatten-Windsor (66) hat bei seinen Töchtern Prinzessin Beatrice (38) und Prinzessin Eugenie (35) tiefe Bestürzung ausgelöst. Die beiden seien „zutiefst erschüttert“ und „völlig entsetzt“, berichtet die „Daily Mail“. Zivilbeamte nahmen den früheren Herzog von York am Donnerstag an seinem Geburtstag in seinem neuen Wohnsitz auf dem Sandringham-Anwesen wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch fest. Später wurde er beim Verlassen der Polizeistation in Aylsham auf dem Rücksitz eines Fahrzeugs fotografiert.
Dem Bericht zufolge beraten die Schwestern nun intensiv über ihr weiteres Vorgehen. Auch König Charles (77), der seinen Nichten trotz der Umstände weiterhin nahestehen soll, werde voraussichtlich in die Gespräche eingebunden. Für Beatrice und Eugenie geht es dabei nicht nur um das gesellschaftliche Ansehen – auch finanziell könnten die Verbindungen ihres Vaters zu Jeffrey Epstein (1953-2019) Konsequenzen haben.
Einer Quelle zufolge verhalten sich Beatrice und Eugenie im Kontakt mit Andrew und ihrer Mutter Sarah Ferguson (66) weiterhin pflichtbewusst, doch die Beziehungen seien belastet. Hintergrund der Festnahme ist die Veröffentlichung von Millionen neuer Dokumente aus den US-Ermittlungen gegen den verstorbenen Sexualstraftäter Epstein durch die amerikanische Regierung. Sowohl Andrew als auch Ferguson tauchen in den Unterlagen mehrfach auf – wobei eine Erwähnung allein kein Fehlverhalten impliziert.
Fergusons Aufenthaltsort unklar
Auch um Sarah Ferguson gibt es offene Fragen. Ihr derzeitiger Aufenthaltsort sei nicht bekannt, berichtet „The Sun“. Die frühere Herzogin von York habe die Royal Lodge verlassen, als Andrew vor etwa drei Wochen nach Sandringham zog. Im Laufe des Monats sei sie in die Schweiz gereist und halte sich in einem Chalet in Verbier auf, das dem Motorsport-Unternehmer Paddy McNally gehöre. Möglicherweise müsse Ferguson im Rahmen der Ermittlungen gegen Andrew auch von der Polizei befragt werden.
König Charles reagierte am Donnerstag mit einem schriftlichen Statement auf die Festnahme seines Bruders. Die königliche Familie sei vorab nicht über den Polizeieinsatz informiert worden. Der Monarch, der Andrew bereits im vergangenen Jahr den Prinzentitel aberkannt hatte, erklärte: „Ich habe mit tiefster Besorgnis die Nachrichten über Andrew Mountbatten-Windsor und den Verdacht des Amtsmissbrauchs erfahren.“ Weiter betonte er: „Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen.“ Seine Familie werde den Behörden ihre „volle und uneingeschränkte Unterstützung und Zusammenarbeit“ gewähren.
Unterdessen arbeitet die Downing Street an Plänen, Andrew als ersten Royal in der britischen Geschichte zwangsweise aus der Thronfolge zu entfernen.
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Source: stern.de