„Praktisch nichts mehr zu Gunsten von Angriffe übrig“ – Trump will Iran-Krieg künftig verfertigen

Wie lange wird der Iran-Krieg noch dauern? US-Präsident Trump deutet einmal mehr an, dass die Angriffe bald enden werden. Israels Ministerpräsident Netanjahu sieht das anders. Mehr im Liveticker.

Israel und die USA greifen seit mehr als einer Woche den Iran an. Nach der Tötung des geistlichen Oberhaupts Ajatollah Ali Chamenei wurde dessen Sohn, Modschtaba Chamenei, zum Nachfolger gewählt. Seit Kriegsbeginn beschießt der Iran Israel und die Golf-Staaten mit Drohnen und Raketen. Zwischen Israel und der im Libanon operierenden Terrormiliz Hisbollah ist eine zweite Front entstanden. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

Alle Ereignisse rund um den Angriff auf den Iran im Liveticker:

15:35 Uhr – Revolutionsgarden: Schiffe brauchen Irans Genehmigung für Durchfahrt in Straße von Hormus

Der Iran will Schiffe nur dann die Straße von Hormus passieren lassen, wenn sie dafür die Genehmigung Teherans erhalten haben. Jedes Schiff müsse vor dem Passieren der Meerenge „die Genehmigung des Iran einholen“, erklärte am Mittwoch der Marinekommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Aliresa Tangsiri, im Onlinedienst X.

Die Revolutionsgarden teilten ferner mit, dass sie zwei Handelsschiffe in der Straße von Hormus angegriffen hätten. Beide Schiffe hätten zuvor „die Warnungen der Marine der Revolutionsgarden ignoriert“, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Isna eine Erklärung der Garden.

Eines der getroffenen Schiffe war demnach unter der Flagge von Liberia unterwegs. Bei dem zweiten Schiff habe es sich um einen Frachter aus Thailand gehandelt. Die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) hatte zuvor den Beschuss von drei Schiffen gemeldet.

Das unter der Flagge Liberias fahrende und einem israelischen Eigentümer gehörende Schiff „Express Rome“ sei ebenso wie das thailändische Containerschiff „Mayuree Naree“ von „iranischen Geschossen getroffen und gestoppt“ worden, erklärten die Revolutionsgarden laut Isna.

Die thailändische Marine teilte mit, die „Mayuree Naree“ sei während ihrer Durchfahrt durch die Straße von Hormus attackiert worden. Die Marine des Oman habe 20 Besatzungsmitglieder gerettet, drei weitere galten demnach als vermisst.

15:27 Uhr – Trump: „Praktisch nichts mehr für Angriffe übrig“

US-Präsident Donald Trump zufolge ist im Iran „praktisch nichts mehr übrig“, das angegriffen werden könne. Der Krieg werde bald enden, sagte Trump dem Online-Nachrichtenportal „Axios“. „Wann immer ich will, dass er endet, wird er enden.“

15:12 Uhr – IEA gibt Rekordmenge aus Ölreserven frei

Die Internationale Energieagentur (IEA) gibt 400 Millionen Barrel Öl aus ihren Notfallreserven für den Markt frei. Es handele sich um die größte Freigabe in der Geschichte der Organisation, teilt die IEA in Paris mit. Die 32 Mitgliedstaaten hätten dem Schritt einstimmig zugestimmt.

15:00 Uhr – USA und Israel uneins über Kriegsziele im Iran

Nach knapp zwei Wochen ihrer gemeinsamen Angriffe gegen den Iran treten die unterschiedlichen Kriegsziele der USA und Israels immer deutlicher zutage. Während US-Präsident Donald Trump ein Ende des Krieges in greifbarer Nähe sieht, sagte der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu, sein Land sei mit den Angriffen auf die iranische Führung „noch nicht fertig“. Trump steht wegen des Krieges unter wachsendem innenpolitischem Druck, wohingegen Israel eine langfristige Agenda verfolgt.

Die Haltung der Bevölkerung zum Iran-Krieg unterscheidet sich deutlich: Eine Mehrheit der Israelis befürwortet die Offensive nahezu begeistert, in den Vereinigten Staaten ist die Unterstützung jedoch gering – vor allem auch angesichts der steigenden Ölpreise.

14:43 Uhr – USA: Am Dienstag fast stündlich Angriffswellen auf den Iran

Das US-Militär hat im Iran seit Kriegsbeginn nach eigenen Angaben mehr als 5500 Ziele angegriffen. „Erst gestern hatten wir fast stündlich Angriffswellen aus verschiedenen Richtungen und von verschiedenen Standorten aus auf den Iran“, sagte der zuständige US-Kommandeur Admiral Brad Cooper in einem auf X verbreiteten Video. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte am Dienstagmorgen auf einer Pressekonferenz gesagt, dass „heute wieder einmal unser heftigster Tag von Angriffen im Iran sein“ werde.

14:23 Uhr – Inzwischen 570 Tote durch Israels Angriffe im Libanon

Durch israelische Luftangriffe im Libanon sind bis Dienstagnachmittag mindestens 570 Menschen getötet und weitere 1444 verletzt worden. Das meldete die libanesische Zeitung „L’Orient – Le Jour“ unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Details, etwa zur Zahl toter Zivilisten, wurden nicht genannt.

13:50 Uhr – Mehr als 80 Festnahmen im Iran wegen Kritik in sozialen Medien

Die iranischen Behörden gehen hart gegen Kritik in sozialen Medien vor. Das iranische Staatsfernsehen berichtete, 81 Menschen seien festgenommen worden, weil sie auf Online-Plattformen Informationen veröffentlicht hätten, die von den Behörden als in Kriegszeiten inakzeptabel eingestuft worden seien.

13:23 Uhr – EU verhängt Sanktionen gegen Organisationen und Funktionäre des Iran

Die EU hat weitere Sanktionen gegen 19 iranische Organisationen und Funktionäre verhängt. Sie seien für „schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen verantwortlich“, erklärte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas auf Bluesky. Die neuen Sanktionen seien ein Signal, „dass die Zukunft Irans nicht auf Unterdrückung aufgebaut werden kann“, fügte sie hinzu.

12:58 Uhr – Iranische Fußballerinnen lehnen Asyl in Australien mehrheitlich ab

Die meisten Mitglieder der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft haben ein Asylangebot der australischen Regierung abgelehnt und den Kontinent verlassen. Noch am Flughafen von Sydney sprachen Vertreter der australischen Behörden einzeln mit dem Frauen, um ihnen mit Hilfe von Dolmetschern zu vermitteln, dass sich nicht in den Iran zurückkehren müssten. Zuvor erhielten sieben der Sportlerinnen Asyl in Australien.

12:57 Uhr – Katz: Krieg gegen Iran ohne zeitliche Begrenzung

Israel wird seinen Krieg gegen den Iran ohne eine zeitliche Begrenzung fortsetzen. Das erklärt eVerteidigungsminister Israel Katz.

12:30 Uhr – Italien schickt Fregatte nach Zypern

Italien schickt eine Fregatte mit mehr als 160 Soldaten an Bord zum Schutz des EU-Partnerlands nach Zypern. Das Schiff namens „Federico Martinengo“ ist in den Gewässern rund um die Mittelmeerinsel nunmehr einsatzbereit, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Die Fregatte hat sich einer multinationalen Gruppe angeschlossen, die von Frankreich mit dem Flugzeugträger „Charles De Gaulle“ geleitet wird.

12:00 Uhr – Deutschland gibt wegen Iran-Kriegs Teil der Ölreserven frei

Deutschland gibt nach dpa-Informationen einen Teil der nationalen Ölreserven frei. Hintergrund sind die wegen des Iran-Kriegs deutlich gestiegenen Öl- und Spritpreise. Die G-7-Staaten hatten deshalb über eine Freigabe von Reserven beraten. Mit dem Schritt erhofft man sich eine Beruhigung der Märkte und dass der durch den Krieg ausgelöste rasante Ölpreisanstieg abgefedert wird.

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11:50 Uhr – Israel: Haben gleichzeitig Angriffe auf Beirut und Iran begonnen

Das israelische Militär startet nach eigenen Angaben gleichzeitig Angriffswellen auf Beirut und den Iran. Im Süden der libanesischen Hauptstadt hat die Terror-Miliz Hisbollah Hochburgen. Sie ist ​mit der Führung im Iran verbündet und hat seit Beginn des Krieges Ende Februar mehrfach Ziele in Israel angegriffen.

11:45 Uhr – Erdogan dringt auf Ende des Krieges

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan dringt auf ein Ende des Krieges. Er müsse gestoppt werden, bevor die gesamte Region „ins Feuer geworfen“ werde, sagt er vor dem Parlament. Ein Ende ​des Krieges sei möglich, wenn der Diplomatie eine Chance gegeben werde. Die Türkei sei mit allen Seiten im Gespräch, um dies zu erreichen.

11:26 Uhr – Drei Schiffe in Straße von Hormus von Projektilen getroffen

Bei Angriffen in der wichtigen Straße von Hormus sind drei ​Schiffe von unbekannten Projektilen getroffen worden. Dies teilen maritime Sicherheitsbehörden und Insider mit. Auf einem der Schiffe brach ein Feuer aus, woraufhin der Großteil der Besatzung in Sicherheit ⁠gebracht werden musste. Zwei Insidern zufolge wurde der unter thailändischer Flagge fahrende Massengutfrachter „Mayuree Naree“ etwa elf Seemeilen nördlich des Omans getroffen und beschädigt. Zuvor war das unter japanischer Flagge fahrende Containerschiff „One Majesty“ von einem unbekannten Projektil getroffen worden.

Der Vorfall ereignete sich 25 Seemeilen nordwestlich von Ras Al Chaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ein drittes Schiff, der Massengutfrachter „Star Gwyneth“, wurde Sicherheitsfirmen zufolge etwa 50 Meilen nordwestlich von Dubai getroffen. Das unter der Flagge der Marshallinseln fahrende Schiff sei am Rumpf beschädigt worden, teilt die auf ⁠maritime Risiken spezialisierte Firma ​Vanguard mit. Die Besatzung sei ‌unversehrt.

10:30 Uhr – Israel greift im Stadtzentrum von Beirut an

Im Libanon sind bei israelischen Luftangriffen im Stadtzentrum von Beirut nach offiziellen Angaben mindestens vier Menschen getötet worden. Das sagte der zuständige Behördenvertreter Journalisten. Libanesische Medien zeigten mehrere zerstörte Stockwerke des Wohngebäudes nach dem Angriff am frühen Morgen.

10:20 Uhr – Von der Leyen: Iran-Krieg kostet europäische Verbraucher Milliarden

Die Preissteigerungen für Energie wegen des Iran-Kriegs kosten Europa nach Angaben der EU-Kommission eine Milliardensumme. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte am Mittwoch, bisher beliefen sich die zusätzlichen Kosten für Energieimporte für die Einwohner der 27 Mitgliedsländer auf rund drei Milliarden Euro. Sie warnte Europa gleichzeitig vor dem Einkauf von russischem Öl und Gas.

9:42 Uhr – Zwei weitere iranische Fußballspielerinnen nehmen Asylangebot an

Zwei weitere Mitglieder der iranischen Frauenfußball-Nationalmannschaft haben in Australien Asyl erhalten. Eine der beiden ist eine Spielerin, die andere eine Betreuerin. Mithilfe der australischen Bundespolizei wurden sie von der restlichen Gruppe getrennt und in Sicherheit gebracht, teilte die australische Regierung mit.

9:30 Uhr – Neuer oberster Anführer ist trotz mutmaßlicher Verletzungen „wohlauf“

Der neue oberste Anführer des Irans, Modschtaba Chamenei, ist trotz mutmaßlicher Verletzungen infolge der US-israelischen Angriffe offenbar „wohlauf“. Dies gab der Sohn des iranischen Präsidenten Jussef Peseschkian am Mittwoch im Onlinedienst Telegram bekannt. Im staatlichen iranischen Fernsehen war Chamenei als „verwundeter Veteran des Ramadan-Krieges“ bezeichnet worden. Details über das Ausmaß seiner Verletzungen wurden jedoch nicht genannt. Seit dem US-israelischen Angriff zu Beginn des Iran-Krieges ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich aufgetreten.

Chamenei habe unter anderem „Verletzungen an den Beinen erlitten, ist bei Bewusstsein und hält sich an einem hoch gesicherten Ort mit eingeschränkter Kommunikation auf“, berichtete die Zeitung „The New York Times“ am Mittwoch unter Berufung auf drei iranische Beamte.

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9:20 Uhr – Iranisches Militärkommando erklärt Banken in Nahost zu Angriffszielen

Ein gemeinsames iranisches Militärkommando hat Banken und Finanzinstitute im Nahen Osten zu Angriffszielen im Iran-Krieg erklärt. Das Hauptquartier Chatam al-Anbija der iranischen Streitkräfte benannte die Ziele in einer Mitteilung vom Mittwoch. Eine Umsetzung der Ankündigung des Militärkommandos würde insbesondere Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten gefährden, wo zahlreiche internationale Finanzinstitute ihren Sitz haben, sowie Saudi-Arabien und Bahrain.

9:00 Uhr – Iranische Drohnen schlagen nahe Flughafen von Dubai ein

Zwei iranische Drohnen sind am Mittwoch in der Nähe des internationalen Flughafens von Dubai eingeschlagen. Vier Menschen wurden verletzt, wie die Behörden mitteilten. Der Flugbetrieb wurde fortgesetzt.

Das Medienbüro von Dubai, das im Namen der Regierung des Emirats Erklärungen abgibt, teilte mit, zwei Personen mit ghanaischer und eine mit bangladeschischer Staatsangehörigkeit seien leicht verletzt worden. Ein indischer Staatsangehöriger habe mittelschwere Verletzungen erlitten.

Der internationale Flughafen von Dubai, Heimatflughafen der Gesellschaft Emirates, ist der verkehrsreichste Flughafen der Welt für internationale Reisen. Die Behörden bemühen sich trotz der Angriffe auf das Drehkreuz, möglichst viele Maschinen starten zu lassen.

07:10 Uhr – Britisches Militär: Frachtschiff brennt in der Straße von Hormus

Das getroffene Containerschiff in der Straße von Hormus ist von einem Geschoss in Brand gesetzt worden. Die Seehandelsaufsicht der britischen Marine (UKMTO) teilte mit, das Schiff liege derzeit nördlich von Oman. Die Besatzung räume den Frachter.

07:08 Uhr – Bericht: IEA plant größte Ölreserven-Freigabe ihrer Geschichte

Die Internationale Energieagentur (IEA) erwägt die ​größte Freigabe von Ölreserven in ihrer ⁠Geschichte, um die wegen des US-israelischen Krieges mit dem Iran gestiegenen Rohölpreise zu senken. Die geplante Freigabe würde ⁠die ​182 ‌Millionen Barrel übertreffen, die IEA-Mitgliedstaaten 2022 nach Russlands Invasion der Ukraine auf den Markt brachten, berichtete das „Wall Street Journal“ und verwies auf ‌mit der ⁠Angelegenheit vertraute Personen. ​Deutschland gehört zu den 31 ⁠IEA-Mitgliedstaaten, die strategische Ölreserven für Krisenfälle vorhalten. Am Dienstag hatte eine Sondersitzung der IEA stattgefunden.

05:25 Uhr – Containerschiff offenbar von „unbekanntem Geschoss“ getroffen

Ein Containerschiff ist nach Angaben der britischen Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Dem Kapitän des Schiffes zufolge sei der Tanker durch ein „mutmaßliches, aber unbekanntes Geschoss“ beschädigt worden. Das Ausmaß des Schadens sei noch unbekannt, alle Besatzungsmitglieder seien jedoch in Sicherheit. Der Vorfall ereignete sich UKMTO zufolge etwa 46 Kilometer nordwestlich des Emirats Al Chaimah.

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04:50 Uhr – Iranische Staatsmedien: Angriff auf US-Stützpunkt in Kuwait

Staatsmedien zufolge greifen iranische Streitkräfte einen US-Armeestützpunkt in Kuwait mit Raketen an. Der US-Stützpunkt in Arifdschan südlich von Kuwait-Stadt sei von den iranischen Revolutionsgarden mit zwei Raketen attackiert worden, berichteten die iranischen staatlichen Nachrichtenagenturen Fars und Mehr.

03:41 Uhr – Saudi-Arabien fängt iranische Raketen und Drohnen ab

Saudi-Arabien hat Raketen und Drohnen in der Nähe wichtiger Stützpunkte abgefangen. Das Verteidigungsministerium teilte mit, dass sechs ballistische Raketen abgefangen und zerstört worden seien, die auf die Prinz-Sultan-Luftwaffenbasis abgezielt hätten – ein wichtiger, von den USA und Saudi-Arabien gemeinsam betriebener Militärstützpunkt. Auch seien Drohnen in der Nähe eines Ölfeldes abgeschossen worden.

01:47 Uhr – Israels Präsident: „Eine Lektion für die Welt“

Israels Staatspräsident Izchak Herzog sagt, dass es höchste Zeit für den israelisch-amerikanischen Militäreinsatz gewesen sei. „Wenn wir gewartet hätten, wären wir fast an einen Punkt gekommen, an dem es vielleicht irreversibel gewesen wäre“, sagte Herzog der „Bild“, wie WELT Teil des Axel Springer Global Reporters Network.

Einen konkreten Zeitplan für den Krieg nannte Herzog aber nicht. Er erwarte, der Krieg werde „die gesamte Konfiguration des Nahen Ostens“ verändern. „Es ist ein zusammenhängender Krieg. Er begann am 7. Oktober (2023), und meiner Meinung nach erreichen wir vielleicht das letzte Kapitel des Kriegs“, sagte Herzog. Der Einsatz gegen den Iran sei „eine Lektion für die Welt“. Grausamkeit müsse man mit viel Anstrengung und Stärke begegnen.

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01:42 Uhr – Wadephul stellt sich auf längeren Krieg ein

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) rechnet nicht mit einem schnellen Kriegsende. Es gehe Israel und den USA darum, das Arsenal des Iran zu zerstören, sagte er in den ARD-„Tagesthemen“. Zu dieser Einschätzung sei er nach einem Treffen mit seinem israelischen Kollegen Gideon Saar in Israel und nach einem Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio gekomme.

Ein exaktes Ende des Krieges könne er nicht vorhersagen. „Aber ich glaube, wir müssen uns insgesamt noch auf eine gewisse Zeit einrichten, dass es weitergeht.“ Wadephul betonte zudem die Notwendigkeit der Wahrung der territorialen Integrität des Iran. Es sei wichtig, „dass es dort kein Chaos gibt in diesem Land“, sagte er. Das würde niemandem nutzen. Auch eine Ausweitung des Konfliktes müsse unbedingt vermieden werden. Das scheine auch ein Interesse vieler Golfstaaten zu sein, erklärte Wadephul.

dpa/AFP/AP/ll/sebe/jmr/krott/rct/jra/doli/saha/säd

Source: welt.de

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