In Portugal hat trotz einer Serie schwerer Stürme die Stichwahl um das Präsidentenamt begonnen. Rund elf Millionen Wahlberechtigte wurden aufgerufen, zwischen dem sozialdemokratisch orientierten Kandidaten António José Seguro und dem rechtspopulistischen Chega-Chef André Ventura über die Nachfolge von Präsident Marcelo Rebelo de Sousa zu entscheiden.
Seguro gilt nach seinem Sieg in der ersten Runde als klarer Favorit, während Ventura die Wahl auch als politischen Stimmungstest für seine Partei nutzt. Die Abstimmung findet unter erschwerten Bedingungen statt, da das Land nach Überschwemmungen infolge der Sturmtiefs Leonardo und Marta mit den Folgen extremen Wetters zu kämpfen hat.
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