Portland : Bundesbeamte schießen in Portland hinauf zwei Menschen

In Portland im US-Bundesstaat Oregon haben Beamte der Grenzschutz- und Zollbehörde Schüsse auf zwei Menschen abgegeben. Das teilten die städtische Polizei und der Inlandsgeheimdienst FBI mit. Die beiden Opfer werden demnach in einem Krankenhaus behandelt. Die Polizei war nach eigenen Angaben nicht an dem Vorfall beteiligt. Das FBI leitet lokalen Medien zufolge die Ermittlungen an zwei Tatorten im Osten der Stadt.

Polizeichef Bob Day sagte, man verstehe die angespannte Stimmung und die Emotionen, die viele nach den tödlichen Schüssen in Minneapolis empfinden würden. Dennoch bitte er darum, „ruhig zu bleiben, während wir versuchen, mehr zu erfahren“. Der Stadtrat von Portland unterbrach wegen des Vorfalls seine Sitzung.

Bürgermeister kritisiert Härte der US-Regierung

Nur einen Tag nach der schrecklichen Gewalt in Minnesota durch Bundesbeamte sehe sich nun Portland „mit einem weiteren zutiefst beunruhigenden Vorfall konfrontiert“, teilte Portlands Bürgermeister Keith Wilson mit. „Wir können nicht tatenlos zusehen, während verfassungsmäßige Schutzrechte erodieren und das Blutvergießen zunimmt.“

Portland sei kein „Übungsgelände“ für militarisierte Einsatzkräfte, sagte Wilson. Die von der US-Regierung angedrohte „volle Härte“ habe tödliche Konsequenzen. Als Bürgermeister fordere er die Einwanderungspolizei ICE auf, alle Einsätze in Portland einzustellen, bis eine vollständige Untersuchung durchgeführt werden könne. Ob ICE-Beamte an dem Vorfall im Stadtteil Hazelwood beteiligt waren, ist bisher unklar.

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