Politischer Aschermittwoch: Zwischen Bier und Bangen

Der Aschermittwoch markiert nicht nur den Beginn der Fastenzeit, sondern seit Jahrzehnten auch den Tag, an dem sie sich bei der CSU mal so richtig austoben dürfen. Auch andere Parteien laden zu launigen Reden in Zelte und Säle, in der Dreiländerhalle Passau aber geht es, wie es sich für die Christsozialen gehört, mit einer gehörigen Übertreibung los: „Gefühlt mindestens 10.000 Gäste“ hätten in diesem Jahr in die Halle gefunden, ruft Generalsekretär Martin Huber ins Mikrofon. Faktisch ist etwa ein Drittel da – an den Biertischen sitzen Trachten tragende Männergruppen, in Bussen aus dem ganzen Freistaat herangekarrt. Das Traditionstreffen der CSU, es sei „oft kopiert, nie erreicht“, jubelt Huber. „Hier gibt es das Original.“ Donnernder Applaus.

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