Kultur im Alltag und nachhaltiges Wachstum
Das Miteinander bei Vollpension sei von Respekt, Humor und Zugehörigkeit geprägt, so der Gründer. Kultur entstehe hier nicht auf dem Papier, sondern im Alltag. Auch beim Wachstum bleibt der Ansatz konsequent. Das Unternehmen, das seine Umsatzzahlen nicht veröffentlicht, plant neue Standorte, unter anderem in Salzburg und Graz. Piffl-Percevic: „Ein neuer Standort bedeutet dabei nicht nur zusätzliche Verkaufsflächen, sondern vor allem neue Arbeitsplätze für Seniorinnen und Senioren. Mehr geringfügige Beschäftigung schafft mehr finanzielle Selbstbestimmung.“ Gleichzeitig stärke jeder neue Standort das Geschäftsmodell selbst.
Die Köpfe hinter Vollpension, zu denen neben Piffl-Percevic und Krenmayr, Karin Hermann-Arnold und Manuel Gruber gehören und die sich selbst zum Team Jungspund zählen, setzen auf gesellschaftliche Positionierung: „Generationenübergreifende Arbeitsmodelle sind nicht nur sozial sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich tragfähig.“ Und manchmal beginnt diese Erkenntnis ganz einfach – mit dem Duft von Apfelkuchen von Oma und frisch gebrühtem Kaffee.