Pendlerpauschale und Stromsteuer: Friedrich Merz erwägt offenbar Entlastungen in dieser Energiekrise

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigt sich angesichts der hohen Spritpreise einem Medienbericht zufolge offen für Entlastungen bei der Pendlerpauschale. Wie die Bild-Zeitung unter Berufung auf Kreise aus dem Kanzleramt berichtet, wird demnach über eine Anhebung von derzeit 38 Cent auf bis zu 45 Cent pro Kilometer diskutiert. Die steuerliche Entlastung würde nach dieser Darstellung im kommenden Jahr über die Steuererklärungen bei den Bürgerinnen und Bürgern wirksam.

Zudem befürwortet der CDU-Chef dem Bericht zufolge eine Senkung der Stromsteuer für alle. Eine Entscheidung könnte bereits am Sonntag im Koalitionsausschuss fallen. An der am 1. April eingeführten Regelung zum Benzinpreis will der Kanzler hingegen festhalten.

Seitdem dürfen Tankstellen in Deutschland die Kraftstoffpreise nur noch einmal täglich anheben. Dieses Modell nach österreichischem Vorbild war ein zentraler Baustein eines ersten Maßnahmenpakets der Bundesregierung in der Energiekrise

Trotz der Regelung stieg das Preisniveau jedoch weiter. Zwar war der Ölpreis nach der Ankündigung einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran in der Nacht zum Mittwoch deutlich gefallen – an deutschen Tankstellen zeigte sich das zunächst aber nicht. Der Ölkonzern Shell teilte am Mittwoch mit, er rechne wegen der hohen Ölpreise mit einem deutlichen Gewinnplus im ersten Quartal 2026.

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