Die Bundesregierung streitet noch darüber, was gegen die hohen Spritpreise zu tun sei. Ein Vorschlag findet parteiübergreifend Unterstützung: Die Pendlerpauschale soll steigen. Doch diese Maßnahme würde vor allem Menschen unterstützen, die ohnehin viel Geld verdienen. Geringverdiener und die Mittelschicht würden deutlich weniger entlastet. Das zeigen Berechnungen des Fraunhofer-Ökonomen Sven Stöwhase für die ZEIT. Demnach kostet die Entlastung den Staat etwa 1,5 Milliarden Euro im Jahr. Die Hälfte davon ginge an das oberste Viertel der Einkommensverteilung, das mehr als 60.000 Euro versteuert.