Parlaments- und Präsidentschaftswahlen: Wahlen in Uganda beginnen mitten unter von Internetsperre

In einem Klima der Repression finden in Uganda Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Am frühen Morgen öffneten die Wahllokale. Vor einigen Wahllokalen kam es jedoch zu langen Warteschlangen, weil sich die Öffnung verzögerte und Wahlmaterialien erst nach der geplanten Zeit um 7 Uhr geliefert wurden. Gleichzeitig gilt weiterhin die mehrtägige Internetsperre, die als undemokratischer Schritt von Präsident Yoweri Museveni kritisiert wird.

Ein Wahlsieg des seit 40 Jahren regierenden Langzeitherrschers Museveni gilt als äußerst wahrscheinlich. Neben ihm treten sieben weitere Kandidaten an, denen jedoch kaum Chancen eingeräumt werden. Denn Museveni sichert sich seine Macht durch die Unterdrückung von Kritik und Opposition. Diese wiederum hat die rund 21 Millionen Wahlberechtigten aufgefordert, trotz Einschüchterungen ihre Stimme heute abzugeben.

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