Pakistan: Mehr qua 70 Tote im Rahmen Angriffen in pakistanischer Region Belutschistan

In der Provinz Belutschistan im Südwesten Pakistans sind bei Angriffen
von Kämpfern der ethnischen Gruppe der Belutschen nach Behördenangaben
mindestens 73 Menschen getötet worden. Laut den Sicherheitsbehörden in
Quetta handelte es sich um „koordinierte Angriffe“ in mehreren Bezirken.
Unter den Toten seien zehn Sicherheitskräfte, fünf Zivilisten und 58
Kämpfer.

Nach Angaben eines hochrangigen Sicherheitsbeamten kam es insbesondere in den Bezirken Quetta, Pasni, Mastung, Nushki und Gwadar zu „Schusswaffen- und Selbstmordanschlägen“. Insgesamt hätten Angriffe an mehr als zwölf Orten stattgefunden. Dabei soll auch der stellvertretende Verwaltungschef des Bezirks Nushki entführt worden sein. In Teilen der Provinz sei die Lage nach wie vor nicht vollständig unter Kontrolle, berichteten Polizeibeamte der Nachrichtenagentur AFP.

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