Ostsee: Bilder einer (leider) gescheiterten Walrettung


Zur Merkliste hinzufügen

Am Mittwoch waren jegliche Rettungsversuche für den Wal eingestellt worden. Nach Angaben der Fachleute und Meeresschützer vor Ort wird der Wal wohl in der Bucht sterben.

Seit dem 23. März hält ein gestrandeter Buckelwal Deutschland in Atem. Der etwa zwölf bis 15 Meter lange Buckelwal irrt nach Behördenangaben seit rund vier Wochen durch die Ostsee. Am Montag vergangener Woche strandete das Tier zunächst vor der schleswig-holsteinischen Küste auf einer Sandbank. Nachdem er dort mit Baggern wieder befreit worden war, saß er seit Samstag vor Mecklenburg-Vorpommern in der Wismarer Bucht fest.

Am Montagabend hatte sich das zunehmend geschwächte und wohl auch kranke Tier nochmals aus eigener Kraft vom Meeresgrund gelöst und war für einige Stunden verschwunden, bevor es am Dienstag in die Wismarer Bucht zurückkehrte und sich vor Poel bei Wismar erneut auf Grund legte. Dort wird er nach Einschätzung von Experten sterben. Nur wann, das kann niemand sagen. Die Bilder vom gestrandeten Wal und den Rettungsversuchen von Behörden und Tierschützern:

tkr

Source: stern.de