„One Battle After Another“: „Bester Film“ und fünf weitere Oscars


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„One Battle After Another“ wurde zum „Besten Film“ bei den Oscars gekürt. Drei der sechs Preise gingen an Regisseur Paul Thomas Anderson.

Auch 2026 haben wieder zehn Werke in der Kategorie „Bester Film“ bei den Oscars konkurriert. Einigen wurden zwar nur die geringsten Außenseiterchancen eingeräumt, etwa „Train Dreams“ oder „F1“. Überraschungshit „Blood & Sinners“ ging mit 16 Nominierungen hingegen bereits als Rekordhalter ins Rennen – noch nie hatte ein Werk mehr Chancen bei den Academy Awards.

Doch bewies die 98. Ausgabe der Academy Awards im Verlauf ihrer rund vier Stunden Laufzeit den Mut zu manch einer Überraschung. Und so blieb es bis zur letzten Sekunde der Academy Awards spannend, ehe der finale Umschlag des Abends geöffnet und der Preisträger in der Königsdisziplin enthüllt wurde.

Paul Thomas Anderson endlich am Oscar-Ziel

Als großer Gewinner des Abends darf sich Paul Thomas Anderson (55) mit seinem Beitrag „One Battle After Another“ ansehen. Kaum zu glauben, aber: Der Regisseur, der zuvor schon so viele denkwürdige Filme gedreht hat, darunter „There Will Be Blood“ und „Der seidene Faden“ mit Daniel Day-Lewis (68), war in den Jahren zuvor schon elf Mal ohne Erfolg für einen Oscar nominiert. Derer drei konnte er dafür 2026 gewinnen. In der Königskategorie „Bester Film“ setzte sich sein Streifen gegen die neun Konkurrenten durch.

Er habe diesen Film „für meine Kinder geschrieben, um mich für das Chaos zu entschuldigen, das wir in dieser Welt hinterlassen haben, die wir ihnen übergeben“, sagte der sichtlich gerührte Filmemacher in einer seiner Dankesreden. Er habe zugleich jedoch vollstes Vertrauen darin, „dass sie die Generation sein werden, die wieder für Vernunft und Anstand sorgt“.

Drehbuch-Oscars für die beiden Hauptkonkurrenten

Kurz zuvor hatte er bereits für „Beste Regie“ die Bühne betreten dürfen. Den ersten Oscar seiner beachtlichen Karriere konnte Anderson noch früher am Abend für sein eigens verfasstes adaptiertes Drehbuch zu „One Battle After Another“ in Empfang nehmen. Damit hatte er in drei der wichtigsten Kategorien der Preisverleihung die Nase vorne. Für „Blood & Sinners“-Regisseur Ryan Coogler (39) dürfte der Abend dennoch versöhnlich gewesen sein. Auch er hatte das Skript für den innovativen Horrorstreifen verfasst und durfte dafür in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ jubeln.

Am Ende standen bei den beiden großen Konkurrenten der Award Season sechs Auszeichnungen für „One Battle After Another“ und vier Preise für „Blood & Sinners“ zu Buche. Bei neun Nominierungen komplett leer ging hingegen „Marty Supreme“ aus.

SpotOnNews

Source: stern.de