Am Montag kletterte der Ölpreis noch auf ein neues Hoch. Am
Dienstag fiel er drastisch: Statt rund 120 Dollar kostet ein Fass Öl
nur noch rund 90 Dollar. Offenbar genügte ein einziger Satz von US-Präsident Donald Trump, um die Märkte zu bewegen. Dem Sender CBS sagte Trump, der Krieg gegen den Iran verlaufe „weit vor dem Zeitplan“.
Außerdem erwäge er, die Straße von Hormus zu übernehmen. Durch die Meerenge im Nordosten der Arabischen Halbinsel wird ein großer Teil des weltweiten Öls verschifft. Auch die Aktienmärkte reagierten positiv
auf die Äußerungen. Aber sind an den sinkenden Preisen wirklich Trumps Worte schuld? Das beantwortet Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT.
Die Gewinne von VW, Europas größtem Autobauer, haben sich im vergangenen Jahr halbiert. Besonders Porsche schwächelt. Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump verschärft die Lage zusätzlich – die Kosten stiegen für VW dadurch um rund 3 Milliarden Euro. Zwar verkaufte der Hersteller in Europa und Südamerika sogar mehr Autos, doch die schwachen Zahlen aus China und Nordamerika konnten das nicht auffangen. Dabei steckt der Konzern ohnehin mitten in einem schmerzhaften Umbau: Bis 2030 will er allein in Deutschland etwa 50.000 Stellen streichen. Warum die Gewinne so stark eingebrochen sind – und warum die Aktionäre das trotzdem offenbar gelassen sehen, erklärt Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT.
Der Deutsche Buchhandlungspreis wird in diesem Jahr nicht öffentlich verliehen. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat die Verleihung auf der Leipziger Buchmesse abgesagt. Weimer steht in der Kritik, seit er drei Buchhandlungen mit Verweis auf „verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse“ von der Nominiertenliste gestrichen hat. Die Debatte drohe den eigentlichen Sinn zunehmend zu überlagern, begründete ein Sprecher des Ministers die Entscheidung. Eine angemessene Würdigung der Preisträger sei kaum mehr möglich. Preisgeld und Urkunde sollen die Gewinner dennoch erhalten
Und sonst so? Tokio – die vermutlich beste Stadt, um sein Geld zu verlieren.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.