„Notbremse“ – Italien und Dänemark wollen im Fall neuer Flüchtlingswelle Außengrenzen schließen

Italien und Dänemark machen sich angesichts der Angriffe im Nahen Osten Sorgen vor einer neuen Migrationskrise. US-Kriegsminister Hegseth will sich nicht auf einen Zeitrahmen für ein Kriegsende festlegen. Mehr im Liveticker.

Seit Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an. Nuklearanlagen und Militäreinrichtungen wurden zerstört, Führungsfiguren des Regimes in Teheran ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgt Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nehmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockieren die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft.

Alle Ereignisse rund um den Angriff auf den Iran im Liveticker:

14:36 Uhr – Hegseth nennt keinen Zeitrahmen für Kriegsende

US-Kriegsminister Pete Hegseth nennt bei einer Pressekonferenz im Pentagon keinen Zeitrahmen für ein Ende des Krieges der USA gegen den Iran. Es werde die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump sein, zu erklären, dass die USA ihre Ziele erreicht ​hätten. Aber es werde kein „Krieg ohne Ende“. Der Iran verfügt nach Einschätzung des ranghöchsten US-Generals Dan Caine weiterhin über Raketenfähigkeiten. „Sie sind mit einer Menge Waffen in diesen Kampf gegangen“, sagte der Generalstabschef.

14:13 Uhr – Wegen Iran-Kriegs: EU soll sich auf Grenzschließung vorbereiten

Italien und Dänemark wollen im Fall einer neuen Migrationskrise wegen des Iran-Kriegs die europäischen Außengrenzen schließen. In einem gemeinsamen Schreiben forderten die Ministerpräsidentinnen Giorgia Meloni und Mette Frederiksen die Europäische Kommission auf, „Mechanismen zu prüfen, die als Notbremse dienen können und im Falle großer Migrationsbewegungen in Richtung der Union als Fall höherer Gewalt ausgelöst werden können“, heißt es in dem der „F.A.Z.“ vorliegenden Brief, der am Mittwochabend verschickt und am Donnerstagmorgen im Kreis von 14 Regierungschefs in Brüssel erörtert wurde, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).

Man könne es nicht riskieren, dass sich eine Fluchtbewegung wie 2015/16 wiederhole, schrieben Meloni und Frederiksen zur Begründung. „Das wäre nicht nur eine humanitäre Katastrophe für die direkt betroffenen Menschen, sondern würde auch die Sicherheit und den Zusammenhalt der Union gefährden.“ Es müssten alle Werkzeuge eingesetzt werden, um ein solches Risiko zu mindern, von humanitärer Hilfe für die betroffenen Menschen bis hin zum Grenzschutz. Man dürfe sich nicht abermals überraschen lassen. „Das bedeutet eine weitere Stärkung unserer Grenzen, damit alle Mitgliedstaaten angemessen ausgestattet sind, um sicherzustellen, dass die EU die volle Kontrolle über ihre Außengrenzen hat“, heißt es in dem Brief.

14:08 Uhr – EU-Regierungschefs lehnen Beitritt zum Krieg im Nahen Osten ab

Staats- und Regierungschefs der EU erteilen einem Beitritt zum Krieg Israels und der USA gegen den Iran erneut eine Absage. Europa lasse sich nicht erpressen, sagte der österreichische Bundeskanzler Christian Stocker vor dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel. Für Österreich komme eine Intervention zur Sicherung der Straße von Hormus nicht in Frage. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte, es gebe unter den Staats- und Regierungschefs kein Interesse daran, eine europäische Marinetruppe im Roten Meer auszubauen, um bei der Sicherung der vom Iran blockierten Straße von Hormus zu helfen oder sich anderweitig an den Militäreinsätzen zu beteiligen.

13:01 Uhr – Iran: Fast 100 Festnahmen wegen Kooperation mit Israel

Der Iran hat staatlichen Medien zufolge 97 Menschen festgenommen, denen vorgeworfen wird, für Israel ​zu arbeiten. Sie wurden als „Soldaten Israels“ bezeichnet. Sie seien im Rahmen eines Sicherheitseinsatzes festgenommen worden, bei dem seit Kriegsbeginn Hunderte Menschen wegen angeblicher Verbindungen zu Israel und den USA inhaftiert wurden. Zudem meldeten ⁠die staatlichen Medien unter Berufung auf den Polizeichef der Provinz Albors die Festnahme von 41 weiteren Personen. Diesen wird zur Last gelegt, Videos an oppositionelle Medienkanäle im Ausland geschickt zu haben.

12:58 Uhr – Babis nennt israelischen Angriff auf Gasfeld „unbegreiflich“

Der tschechische Regierungschef Andrej Babis bezeichnet den israelischen Angriff auf das iranische Gasfeld „South Pars“ vom Mittwoch als „unbegreiflich“. „Diese Sache hat die Märkte total zerstört, der Gaspreis explodiert“, kritisierte der 71-Jährige der Agentur CTK zufolge vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel. Zuvor habe er noch die Hoffnung gehegt, dass die Treibstoff- und Energiepreise in seinem Land bereits ihren Höhepunkt erreicht hätten, sagte der Unternehmer. Die Lage habe sich nun völlig geändert.

Beobachter bewerteten die scharfe Kritik als ungewöhnlich, denn Tschechien galt bisher als einer der engsten Verbündeten Israels in der Europäischen Union. Der Milliardär Babis regiert seit Dezember mit seiner rechtspopulistischen Partei ANO in einer Koalition mit zwei Parteien am rechten Rand. Im Wahlkampf hatte er die liberalkonservative Vorgängerregierung für Preissteigerungen unter anderem bei Lebensmitteln und Medikamenten verantwortlich gemacht.

11:33 Uhr – Macron nennt Angriffe auf Energieanlagen „rücksichtslose Eskalation“

Nach den jüngsten Angriffen auf Energie-Infrastruktur im Iran und in Katar fordert Frankreichs Präsident Emmanuel Macron direkte Gespräche zwischen dem Iran und den USA. „Es handelt sich um eine rücksichtslose Eskalation“, sagte Macron vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel. Er bekräftigte seine Forderung nach einem Moratorium für Angriffe auf zivile Infrastruktur im Iran-Krieg.

„Wenn in der Region eine Zeit der religiösen Feste beginnt, sollte sich die Lage beruhigen, die Kämpfe sollten zumindest für ein paar Tage eingestellt werden“, sagte Macron. Den Verhandlungen müsse wieder eine Chance gegeben werden. Hinsichtlich der Angriffe auf Gasanlagen wünsche er sich, „dass direkte Gespräche zwischen Amerikanern und Iranern zu diesem Thema aufgenommen werden“. Macron hatte sich zu diesem Thema zuvor bereits mit US-Präsident Donald Trump und dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, ausgetauscht.

10:46 Uhr – Verteidigungsministerium: Drohnenangriff auf Raffinerie in Saudi-Arabien

Eine saudiarabische Raffinerie ist nach Regierungsangaben von einer Drohne getroffen worden. Die Schadensbewertung nach dem Angriff auf die Samref-Raffinerie im Industriegebiet von Janbu am Roten Meer laufe, erklärte das saudiarabische Verteidigungsministerium am Donnerstag. Zuvor war nach Angaben des Ministerium eine auf den Hafen der Stadt abgefeuerte ballistische Rakete abgefangen worden. Die Samref-Raffinerie gehört dem saudiarabischen Ölriesen Aramco und der Mobil Yanbu Refining Company Inc., einer Tochterfirma von ExxonMobil.

08:45 Uhr – Zwei Ölraffinerien in Kuwait brennen nach Drohnenangriffen

Bei Drohnenangriffen auf Kuwait sind nach Berichten der Staatsmedien zwei große Raffinerien getroffen worden. Demnach brennt es in der Mina-Al-Ahmadi-Raffinerie und in der Mina-Abdullah-Raffinerie. Verletzte wurden bislang nicht gemeldet.

06:15 Uhr – Welthungerhilfe warnt vor Anstieg bei Lebensmittelpreisen

Eine weiter andauernde Blockade der Straße von Hormus könnte nach Einschätzung der Welthungerhilfe Ernährungskrisen in vielen Ländern dramatisch verschärfen. Der stellvertretende Leiter für Politik und Außenbeziehungen der in Bonn ansässigen Hilfsorganisation, Rafaël Schneider, verwies insbesondere auf Unterbrechungen in den Lieferketten für Düngemittel. „Wenn aufgrund hoher Beschaffungspreise weniger gedüngt wird, werden die Ernten in vielen Regionen geringer ausfallen“, sagte Schneider.

05:44 Uhr – Riad: Behalten uns Recht auf „militärische“ Reaktion vor

Nach wiederholten iranischen Raketen- und Drohnenangriffen hat die saudiarabische Regierung eine „militärische“ Reaktion nicht ausschließen wollen. Riad behalte sich das Recht vor, „militärische Maßnahmen zu ergreifen, falls dies als notwendig erachtet wird“, sagte der saudiarabische Außenminister Faisal bin Farhan in Riad nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus anderen Ländern in der Region. „Das Königreich wird diesem Druck nicht nachgeben, im Gegenteil, dieser Druck wird nach hinten losgehen“, fügte er hinzu.

04:16 Uhr – Trump droht Iran mit massivem Angriff auf gesamtes Gasfeld „South Pars“

US-Präsident Trump hat dem Iran mit einer massiven Bombardierung des wichtigen Gasfelds „South Pars“ gedroht. Eine solche Attacke des US-Militärs werde es geben, falls Iran weiter Katars Gasindustrie angreife, schrieb er auf der Plattform Truth Social. Für diesen Fall drohte er mit einem Angriff „mit einer Stärke und Schlagkraft, wie Iran es noch nie zuvor gesehen hat“. Die USA würden zurückschlagen und das gesamte Feld „massiv zerstören“. Zugleich betonte er, dass Israel dieses Gasfeld nicht erneut angreifen werde – solange der Iran Katar nicht weiter attackiere.

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Israel habe das „South Pars“-Gasfeld am Mittwoch „aus Wut über die Ereignisse im Nahen Osten“ angegriffen, schrieb Trump weiter. Leider habe der Iran „ungerechtfertigt und unfair“ Katars Flüssiggasanlagen angegriffen.

„ES WERDEN KEINE WEITEREN ANGRIFFE VON ISRAEL auf dieses äußerst wichtige und wertvolle South-Pars-Feld erfolgen“, schrieb der US-Präsident weiter, teils in Großbuchstaben. Es sei denn, „der Iran beschließt unklugerweise, einen völlig Unschuldigen anzugreifen, in diesem Fall Katar“. Dann werde es – mit oder ohne Hilfe Israels – einen massiven Angriff geben. Er betonte, er wolle ein solches Ausmaß der „Gewalt und Zerstörung“ wegen der langfristigen Konsequenzen für den Iran eigentlich nicht anordnen.

03:23 Uhr – Katar meldet große Schäden an Flüssiggasanlage nach iranischem Angriff

Katars für den Weltmarkt bedeutende Flüssiggasanlagen sind bei einem iranischen Raketenangriff nach Angaben aus dem Golfstaat schwer beschädigt worden. Im Industriegebiet Ras Laffan wurden mehrere Flüssiggasanlagen angegriffen, was zu „bedeutenden Bränden und weiteren schweren Schäden“ führte, wie der Betreiber Qatar Energy auf der Plattform X mitteilte. Einsatzkräfte seien vor Ort, um den Schaden zu begrenzen.

Das Innenministerium erklärte wenig später, die Brände seien unter Kontrolle gebracht worden. Es gebe keine Verletzten. Eine Sprengstoffeinheit der Sicherheitskräfte sei vor Ort, um sich um mögliches Gefahrengut zu kümmern.

02:47 Uhr – Britische Behörde: Schiff vor Emiraten von „unbekanntem Geschoss“ getroffen

Ein Schiff ist nach Angaben der britischen Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate nahe der Straße von Hormus von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Vorfall habe zu „einem Brand an Bord geführt“, erklärte die UKMTO. Das Schiff habe sich vor dem emiratischen Hafen Chor Fakkan im Golf von Oman befunden.

01:49 Uhr – US-Flugzeugträger muss nach Brand zur Reparatur ins Mittelmeer

Nach einem Brand auf dem neuesten und größten US-Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ muss das Schiff aus seinem Einsatz im Iran-Krieg zur Reparatur ins Mittelmeer zurückkehren. Das teilte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur AP mit. Die „USS Ford“ werde entweder einen Marinestützpunkt auf Kreta oder einen anderen Hafen in Europa anlaufen, sagte die Gewährsperson.

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Der Flugzeugträger ist derzeit im Roten Meer im Einsatz. Sein Abzug bedeutet, dass das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) nur noch einen Flugzeugträger zur Unterstützung von Militäroperationen gegen den Iran zur Verfügung haben wird.

Der Brand in der vergangenen Woche in einem Wäschereiraum brachte mehr als 100 Seeleute um ihre Schlafplätze. Etwa 200 Matrosen des im Iran-Krieg eingesetzten Flugzeugträgers mussten wegen Rauchvergiftung untersucht werden. Nach Angaben der US-Marine brach der Brand nicht durch Kampfhandlungen aus und das Feuer wurde innerhalb einiger Stunden gelöscht. Eine Schadensbegrenzung im weiteren Sinne habe jedoch etwa 30 Stunden gedauert.

00:46 Uhr – Macron fordert Aussetzen von Angriffen auf Energieanlagen

Nach einem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump und dem Emir von Katar zum Iran-Krieg fordert Frankreich ein Aussetzen der Angriffe auf Anlagen des Öl- und Gas-Sektors. Das sei im gemeinsamen Interesse, schrieb Staatschef Emmanuel Macron auf der Plattform X. Auch die Wasserversorgung dürfe nicht zum Ziel werden. „Die Zivilbevölkerung und ihre grundlegenden Bedürfnisse müssen, genauso wie die Energieversorgung, vor der militärischen Eskalation geschützt werden“, erklärte er weiter.

00:35 Uhr – Pentagon beantragt 200 Milliarden Dollar für Iran-Krieg

Das Pentagon bittet das Weiße Haus um die Genehmigung eines Antrags an ‌den US-Kongress ⁠über mehr ​als 200 Milliarden ⁠Dollar zur Finanzierung des Krieges ‌im ⁠Iran. Dies berichtet ‌die „Washington ​Post“ ⁠unter ​Berufung auf ‌einen hochrangigen ​Regierungsvertreter.

00:18 Uhr – Trump nimmt Leichen von getöteten US-Soldaten im Empfang

In Anwesenheit von US-Präsident Trump und US-Verteidigungsminister Hegseth sind die Leichen von sechs bei dem Absturz eines Tankflugzeugs der US-Armee im Irak getöteten Soldaten in die USA überführt worden. Trump, der einen schwarzen Mantel trug, salutierte, als die mit Flaggen bedeckten Särge aus einem Militärflugzeug auf dem Luftwaffenstützpunkt Dover im Bundesstaat Delaware ausgeladen und an ihm vorbeigetragen wurden, wie auf vom Weißen Haus veröffentlichten Fotos zu sehen war.

Die Veranstaltung war auf Wunsch der Familien der getöteten Soldaten für Medien nicht zugänglich. Im Anschluss erklärte das Weiße Haus im Onlinedienst X: „Ihr Mut wird niemals vergessen werden.“

00:08 Uhr – Mindestens vier Tote bei iranischem Angriff im Westjordanland

Im Westjordanland sind mindestens vier Menschen bei einem iranischen Raketenangriff getötet worden. Mindestens sechs weitere seien bei dem Einschlag in Beit Awa verletzt worden, teilte der Palästinensische Rote Halbmond mit. Der Rettungsdienst erklärte, Ersthelfer hätten Menschen mit Splitterverletzungen behandelt. Mindestens zwei Verletzte seien in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Zahl der Opfer kann nach Angaben der Sanitäter noch steigen.

Es handelt sich um die ersten Todesopfer im besetzten Westjordanland während des Iran-Kriegs. In den ersten zweieinhalb Wochen wurden durch Raketentrümmer Häuser und Geschäfte beschädigt.

Mittwoch, 18. März

23:35 Uhr – Mann bei iranischem Angriff in Israel getötet

Bei einem iranischen Raketenangriff ist in Israel ein Mann ums Leben gekommen. Bei dem Opfer handle es sich um einen ausländischen Arbeiter, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Er sei durch Splitter lebensgefährlich verletzt und schließlich für tot erklärt worden. Aus welchem Land der Mann stammt, war zunächst unklar. Der Angriff ereignete sich den Angaben zufolge in Zentralisrael.

Dort hatte es zuvor eine Handy-Warnung vor iranischem Raketenbeschuss und kurz darauf Raketenalarm gegeben. Betroffen war auch die Küstenmetropole Tel Aviv.

23:10 Uhr – Dobrindt kann sich Einsatz für sichere Schifffahrt am Ende des Kriegs vorstellen

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) schließt eine Beteiligung Deutschlands an der Sicherung der Schifffahrt in der Golfregion am Ende des Iran-Kriegs nicht aus. Als Beispiel nannte er in der ARD-Sendung „Maischberger“ einen Minen-Räumungseinsatz. „Kann sein, dass wir auch gefordert werden, dass wir auf der Straße von Hormus tätig sind. Beispielsweise wenn es darum geht, dass man Minen räumen müsste oder ähnliches“, sagte Dobrindt.

Der Innenminister unterstrich zugleich die Position von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), dass der Iran-Krieg kein Krieg Deutschlands sei. „Wir sind nicht beteiligt, wir wurden vorher nicht gefragt, wir sind nicht Teilnehmer.“ Deshalb sei er der Meinung: „Ja, Deutschland kann sich raushalten aus dieser Situation“, sagte Dobrindt.

22:00 Uhr – Vance: Noch einige Wochen lang höhere Spritpreise

US-Vizepräsident JD Vance bereitet die Bürger auf weiterhin hohe Benzinpreise vor. Es liege eine „schwierige Wegstrecke für die kommenden paar Wochen vor uns“, sagt Vance bei einer Veranstaltung im Bundesstaat Michigan. Die Lage sei jedoch vorübergehend. Um die Preissteigerungen anzugehen, sollen Vance und Energieminister Chris Wright am Donnerstag Vertreter der Ölindustrie treffen. Ein Sprecher des Verbands American Petroleum Institute (API) bestätigt der Nachrichtenagentur Reuters das geplante Gespräch.

21:46 Uhr – Berichte: Israel greift erstmals iranische Marineschiffe an

Israels Luftwaffe hat israelischen Berichten zufolge erstmals Schiffe der iranischen Marine im Kaspischen Meer ins Visier genommen. Der TV-Sender N12 sprach von einem „ungewöhnlichen Angriff“ in der nordiranischen Hafenstadt Bandar Ansali und berief sich auf israelische Sicherheitskreise. Auch die Nachrichtenseite „ynet“ und der Sender Kan 11 meldeten einen Angriff auf Ziele der iranischen Marine. Israels Armee äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu den Berichten.

Israel schließe sich damit den USA an, hieß es in einem Bericht von N12 weiter. Die Zerstörung der iranischen Marine ist eines der Kriegsziele der USA im Iran. US-Präsident Donald Trump sagte kürzlich, das US-Militär habe die gesamte Marine des Landes versenkt.

20:38 Uhr – Erster Hisbollah-Angriff auf Südisrael seit Kriegsbeginn

Die libanesische Hisbollah-Miliz hat erstmals seit Kriegsbeginn den Süden Israels angegriffen. In israelischen Orten in der Nähe des Gazastreifens sowie in der Stadt Aschkelon heulten am Abend die Warnsirenen. Israels Armee bestätigte auf Anfrage, dass die Hisbollah dafür verantwortlich sei. Auch mehrere israelische Medien berichteten darüber.

dpa/AFP/AP/Reuters/sebe/doli/jmr/krö/säd/ceb/jra

Source: welt.de

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