Maria Furtwängler steht für ihre nächste „Tatort“-Episode vor der Kamera. Auch ihre Mutter Kathrin Ackermann ist wieder mit dabei.
Startschuss für den neuen NDR-„Tatort: König in Gelb“ (Arbeitstitel): In Niedersachsen und Hamburg wird wieder mit Maria Furtwängler (59) gedreht. Besonders freuen dürfen sich Fans über die Rückkehr von Kathrin Ackermann (88): Nach rund fünf Jahren Pause ist sie wieder als Annemarie Lindholm dabei. Im Sonntagskrimi spielt Furtwänglers Mutter erneut die Mutter von Charlotte Lindholm.
Seit dem dritten Lindholm-Film 2003 wirkte die Schauspielerin in 18 Folgen mit, zuletzt war sie 2021 in der Rolle zu sehen. In den letzten drei Fällen „Die Rache an der Welt“ (2022), „Geisterfahrt“ (2024) und „Letzte Ernte“ (2025) kam Annemarie Lindholm nicht vor und verpasste damit auch den Wechsel ihrer Tochter vom LKA Göttingen zurück nach Hannover.
Mord im Demenzdorf?
Ihr neuer Fall führt Kommissarin Lindholm in ein sogenanntes Demenzdorf im fiktiven niedersächsischen Kleinhude, in dem Erkrankte möglichst normal ihren Alltag leben können. Dort gab es einen rätselhaften Todesfall – aber war es wirklich ein Unfall? Hauptkommissar Matthias Vogel ist überzeugt, dass hinter einem der Bewohner, dem freundlichen und beliebten Herrn König, ein Serienmörder steckt, der sieben Menschen ermordet hat. Das will ihm aber niemand glauben und verzweifelt wendet er sich an Charlotte Lindholm. Je tiefer die Kommissarin in den Fall eintaucht, desto mehr Abgründe tun sich auf – denn sowohl Vogel als auch die Heimleitung haben etwas zu verbergen. Im Laufe der Ermittlungen beginnt Lindholm sogar, ihrer eigenen Erinnerung zu misstrauen.
An der Seite von Furtwängler und Ackermann sind Andreas Lust als Hauptkommissar Vogel und Thomas Thieme als Gustav König in Episodenhauptrollen zu sehen. Buch und Regie stammen von Alexander Adolph. Die Dreharbeiten laufen laut NDR bis Ende März, die Ausstrahlung im Ersten ist für Herbst 2026 geplant.
Ackermann freut sich auf die Rückkehr an der Seite ihrer Tochter
Bereits im vergangenen Jahr hatte Kathrin Ackermann ihre Rückkehr zum „Tatort“ der „Bild“-Zeitung bestätigt und sich begeistert über ihr Comeback gezeigt. Die gemeinsame Arbeit mit ihrer Tochter liege ihr besonders am Herzen, betonte Ackermann gegenüber dem Blatt: „Dass ich wieder mitspielen darf, ist eine große Freude. Ich stehe so gern mit Maria vor der Kamera, das macht Spaß und sie kümmert sich immer sehr süß um mich.“
Dabei gab sie auch erste Details zu ihrer Rolle preis: „In meiner Herzensrolle als Annemarie Lindholm wohne ich dann im Altenheim.“ Im echten Leben kommt eine solche Einrichtung für die inzwischen 88-Jährige aber nicht infrage, stellte sie damals klar. „Es gibt Menschen, die gern in einem Altenheim leben. Ich möchte das nicht. Wenn ich eines Tages ein körperlicher und geistiger Pflegefall werden sollte, dann werde ich mir selbst helfen.“ Sie wolle bis zum Ende selbstbestimmt bleiben.
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Source: stern.de