Ein Enthüllungsbuch über die Royals deckt auf, wie lange Prinz William schon daran arbeitet, seinen Skandal-Onkel Andrew zu verbannen.
Kurz vor ihrem 15. Hochzeitstag am 29. April sorgt ein neues Buch über Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) für Wirbel. „William and Catherine: The Intimate Inside Story“ von Russell Myers, dem Royal-Experten des „Mirror“, erscheint Ende Februar. Schon vorher veröffentlicht die Zeitung einige Enthüllungen aus dem Werk. Diese Geheimnisse des Thronfolgerpaares will Russell Myers unter anderem aufgedeckt haben.
William wollte Andrew schon vor Jahren verbannen
Eine der größten Enthüllungen in dem Buch betrifft laut „The Mirror“ Andrew Mountbatten-Windsor (66), den tief in den Epstein-Skandal verstrickten Onkel von Prinz William. Der heutige Thronfolger forderte angeblich bereits vor Jahren, Andrew sofort aus dem Königshaus zu verbannen – „bevor die Fäulnis einsetzt“. William soll seinen Vater Charles (77) und Queen Elizabeth II. (1926-2022) demnach aufgefordert haben, drastische Maßnahmen zu ergreifen, nachdem Andrew in einem katastrophalen Interview mit „BBC Newsnight“ im Jahr 2019 sich weder für seine Verbindung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) entschuldigt, noch die Auswirkungen auf Epsteins Opfer anerkannt hatte.
Die Queen und der damalige Thronfolger Charles sollen sich allerdings schützend vor Andrew gestellt haben. William dagegen habe laut Myers erkannt, dass die Monarchie „in einen regelrechten Feuersturm geraten“ war und aufgrund der öffentlichen Empörung über den Epstein-Skandal in ihrer Existenz bedroht ist.
Im Nachhinein sollte William Recht behalten. Der Skandal um seinen Onkel gipfelte zuletzt in dessen zwischenzeitlicher Festnahme wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch. Die Polizei hat den früheren Prinzen am Donnerstag (19. Februar) mehrere Stunden befragt, bevor er wieder entlassen wurde. Andrew wird unter anderem vorgeworfen, in seiner einstigen Rolle als Handelsbeauftragter vertrauliche Dokumente an Epstein weitergeleitet zu haben.
Kate wollte nicht für Harry kämpfen
Eine weitere brisante Enthüllung aus „William and Catherine: The Intimate Inside Story“ betrifft den „Megxit“. Prinzessin Kate hat demnach nicht dafür gekämpft, dass ihr Schwager Prinz Harry (41) ein aktives Mitglied der Königsfamilie bleibt. Harry und seine Ehefrau Herzogin Meghan (44) gaben Anfang 2020 ihren Rücktritt von ihren königlichen Pflichten bekannt. Myers schreibt, dass Kate die Verschlechterung der Beziehung zwischen den Brüdern William und Harry aus erster Hand miterlebt habe.
Kate habe weniger Interesse als ihr Ehemann daran gehabt, Harry davon zu überzeugen, in seiner Rolle zu bleiben. Ihr soll klargeworden sein, dass der jüngere Bruder mehr erwartete, „als nur eine Nebenrolle zu spielen“.
William beendet wegen Harry Freundschaft zu TV-Star
Ein weiterer Schritt, der zeigte, dass sich die beiden Paare auseinanderlebten, folgte laut dem Buch 2019. Damals waren Harry und Meghan in einer Dokumentation über ihre Afrika-Reise zu sehen. Es war ein Wendepunkt in der Beziehung zwischen den Brüdern, da Harry darin zum ersten Mal auf Behauptungen reagierte, es gebe eine Kluft zwischen ihm und William. Harry erklärte im TV, sie hätten „gute Tage“ und „schlechte Tage“.
Meghan sprach in dem Beitrag über ihre Schwierigkeiten, das Muttersein mit der intensiven Medienaufmerksamkeit unter einen Hut zu bringen. Ihr Erstgeborener Archie (6) war wenige Monate vor der Reise zur Welt gekommen. Meghan erklärte, dass nicht viele Menschen nach ihrem Befinden gefragt hätten. Russell Myers behauptet nun in seinem Buch, dass William seine Freundschaft mit ITV-Star Tom Bradby (59) beendete, weil er sich wegen der Ausstrahlung der Dokumentation „verraten“ fühlte. Bradby hatte das Interview mit Harry und Meghan in Afrika geführt.
Queen sorgte für Versöhnung von William und Kate
Die Biografie befasst sich auch mit den Anfängen der Beziehung zwischen William und Kate und ihrer kurzen Trennung im Jahr 2007. William soll die Beziehung beendet haben, nachdem seine Freundin ihm ein Ultimatum gestellt hatte: Entweder er würde sich zu ihrer gemeinsamen Zukunft bekennen oder sie würde ihn verlassen.
Die Queen selbst spielte dem Buch zufolge eine Schlüsselrolle dabei, die beiden wieder zusammenzubringen. Sie soll ihrem Enkel William gesagt haben, er solle an seine Beziehung glauben. Bei einem privaten Treffen drängte sie ihn demnach, seinem Herzen zu folgen und Kate zu heiraten. Der Rest ist Geschichte: Die Hochzeit von Prinz William und Catherine Middleton fand am 29. April 2011 in der Westminster Abbey in London statt.
Kate hatte bei ihrem Titel Bedenken
Kate soll später aber gemischte Gefühle gehabt haben, als sie ihren Titel Prinzessin von Wales annahm. Der Grund: Dieser ist eng mit ihrer verstorbenen Schwiegermutter, Prinzessin Diana (1961-1997), verbunden. König Charles, der nach dem Tod der Queen 2022 den Thron bestieg, verkündete in seiner ersten Rede als Monarch, dass das Thronfolgerpaar William und Kate Prinz und Prinzessin von Wales werden.
Myers erklärt in seinem neuen Buch, dass Prinzessin Kate zunächst zögerte, den Titel anzunehmen. Charles‘ zweite Ehefrau, die heutige Königin Camilla (78), hatte sich aus Respekt vor der 1997 verstorbenen Diana gegen den Titel entschieden.
Als man Kate überzeugt hatte, den Titel anzunehmen, hatte sie laut dem Autor das Gefühl, dass es zwar unvermeidliche Vergleiche mit Diana geben würde, sie dies aber auf ihre eigene Weise bewältigen könnte, während sie gleichzeitig Respekt für Diana zeigen könne.
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Source: stern.de