Neue Daten: Inflation dürfte im Kontext hoch 2% bleiben

Wie viel bekommt man für sein Geld? Die Inflationsrate dürfte sich zunächst nicht signifikant verändern.

Im Oktober ist die Inflationsrate leicht gesunken, aber dauerhafte Entspannung für Verbraucher ist nicht in Sicht. Wie es weitergeht, sollen neue Daten für November an diesem Freitag zeigen.

Gestiegene Lebensmittelpreise, kostspieligere Dienstleistungen wie Restaurant- und Friseurbesuche: Das Leben in Deutschland hat sich spürbar verteuert. An diesem Freitag (14.00 Uhr) veröffentlicht das Statistische Bundesamt eine erste Schätzung zur Inflationsrate im November.

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Nach der leichten Erhöhung im September hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise im Oktober 2025 wieder abgeschwächt. Während die Preise für Nahrungsmittel unterdurchschnittlich zulegten, waren die Energiepreise niedriger als im Vorjahr. Bei Bekleidung und Schuhen zeigt sich eine heterogene Entwicklung.

Im Oktober war die Teuerung zwar leicht auf 2,3% gesunken, doch dauerhafte Entspannung ist nicht in Sicht: Verbraucher in Deutschland müssen sich nach Einschätzung von Ökonomen vorerst mit Inflationsraten oberhalb der Zwei-Prozent-Marke abfinden.

Je höher die Teuerung, umso geringer die Kaufkraft der Menschen: Sie können sich für einen Euro dann weniger leisten. Zwar ist die Preiswelle nach dem russischen Überfall auf die Ukraine ausgelaufen, die Deutschland immense Inflationsraten von 6,9% (2022) und 5,9% (2023) gebracht hatte. Für dieses Jahr erwarten führende Ökonomen eine durchschnittliche Inflationsrate von 2,1% − ähnlich wie 2024. Doch viele Preise sind deutlich höher als vor ein paar Jahren, gerade bei Lebensmitteln. Immerhin: Sprit, Strom und Gas wurden zuletzt billiger.

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