Nicht Israelis oder Libanesen haben die zehntägige Waffenruhe im Konflikt zwischen
Israel und der radikalislamischen Terrormiliz Hisbollah zuerst verkündet – sondern Donald Trump. Das hat nicht bloß mit dem
Geltungsdrang des US-Präsidenten zu tun, obwohl er in einem Social-Media-Post
sogleich erklärte: »Es war mir eine Ehre, neun Kriege in aller Welt zu beenden,
und dies wird mein zehnter sein.«
Der eigentliche Grund für Trumps starkes
Engagement liegt vielmehr in der besonderen politischen Bedeutung, die diese
Waffenruhe für ihn besitzt. Er braucht sie dringend für seinen Versuch, den
Krieg mit dem Iran zu einem Abschluss zu bringen.