Münchner Sicherheitskonferenz: Iran-Demo in München: Eine Machtdemonstration des Schah-Sohns?

Während der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz ist in der bayerischen Landeshauptstadt auch eine Großdemonstration gegen das Regime in Teheran geplant. Iranische Regimegegner haben eine Kundgebung mit 100.000 Teilnehmenden auf der Theresienwiese angemeldet. Die Organisatoren sprechen von der größten Kundgebung der iranischen Diaspora seit 47 Jahren. Teilnehmer reisen aus ganz Europa an. Bereits am vergangenen Wochenende hatten in Berlin rund 10.000 Exil-Iraner demonstriert. Ziel sei es, politischen Druck aufzubauen und Solidarität mit der Bevölkerung im Iran zu zeigen. Zur Sicherheitskonferenz wird auch Reza Pahlavi erwartet, Sohn des 1979 gestürzten Schahs. Der 65-Jährige lebt im Exil in den USA und positioniert sich zunehmend als führende Figur der Exil-Opposition. In der iranischen Community ist er jedoch umstritten. Die iranische Regierung war zuvor von der Konferenz wieder ausgeladen worden. Ob die Proteste Auswirkungen auf die Lage der Menschen im Iran haben können, ordnet ZEIT-Redakteur Omid Rezae ein.

Immer mehr Menschen wenden sich bei gesundheitlichen Beschwerden an KI-Chatbots, insbesondere dann, wenn sie monatelang auf einen Facharzttermin warten oder trotz zahlreicher Untersuchungen keine klare Diagnose erhalten. Ein aktueller Fall zeigt, welche Erwartungen inzwischen mit solchen Anwendungen verbunden sind. Ein Mann, der unter starken Schmerzen und anhaltendem Schwindel litt, fand bei mehreren Arztbesuchen zunächst keine Erklärung für seine Symptome. Aus Frust und Verzweiflung begann er schließlich, seine Beschwerden detailliert einem KI-Chatbot zu schildern. In einem längeren Dialog stellte das System Rückfragen, strukturierte die Symptome und gab schließlich einen konkreten Hinweis, dem der Mann weiter nachging. Nach eigenen Angaben führte ihn dieser Ansatz zur richtigen Spur und letztlich zu einer Behandlung, die seine Beschwerden linderte. Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, hat diesen Fall begleitet und analysiert, wie Ärzte solche Erfahrungen bewerten.

 

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Moderation und Produktion: Lisa Caspari

Redaktion: Ole Pflüger

Mitarbeit: Lisa PauschCeline Yasemin Rolle

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